Die 4 Rollen um Geld zu verdienen…

Die 4 Kategorien in denen du Geld verdienen kannst„Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.“
– Paul Watzlawick

Was uns niemand beigebracht hat…

Es gibt nur vier Kategorien in denen Geld verdient werden kann!

Welche ist die perfekte Rolle für dich?

Erfahre hier…

  • … was diese 4 Rollen genau sind.
  • … wie sich diese unterscheiden.
  • … warum es verdammt wichtig ist, die Unterschiede zu kennen.

Artikelinhalt:

  1. Diese vier Rollen gibt es!
  2. Rolle 1: Als Angestellter
  3. Rolle 2: Als Selbstständiger
  4. Rolle 3: Als Geschäftsinhaber
  5. Rolle 4: Als Investor
  6. Der entscheidende Unterschied…

Bevor es losgeht noch ein kurzer Hinweis:

Dieser Artikel ist Teil der Blogparade Selbständig oder angestellt, was ist besser?

So jetzt den Rollen…

Die vier Kategorien, in denen Geld verdient werden kann…

Das Modell der vier Kategorien um Geld zu verdienen, stammt von dem genialen Bestseller-Autor Robert Kiyosaki.

Und zwar unterteilt er die Möglichkeiten Geld zu verdienen, in vier Kategorien (siehe Abbildung):

Die vier Wege Geld zu verdienen!
Die vier Wege Geld zu verdienen.

Sprich: Man kann Geld verdienen als „Angestellter“, als „Selbstständiger“, als „Geschäftsinhaber“ oder als „Investor“.

Ich denke alle vier Bezeichnungen hast du schon einmal gehört.

Im folgenden Stelle ich dir die vier Typen genauer vor und mache klar, wo die Unterschiede sind.

Warum du das unbedingt wissen solltest…

Die meisten Menschen haben sich über solch ein Modell keine Gedanken gemacht.

In der Schule werden wir, im Prinzip, nur auf einen Weg vorbereitet: als Angestellter für Geld zu arbeiten.

Den klassischen Weg, den die Gesellschaft für uns vorgesehen hat, beschreibe ich in meinem Artikel Raus aus dem Hamsterrad.

Ganz wichtig, bevor du weiterliest:

Keiner der Wege ist richtig oder falsch. Und auch keine der Rollen ist besser oder schlechter.

Nur wer sie nicht kennt (bzw. nicht auseinander halten kann), der trifft keine bewusste Wahl seiner Rolle.

Und im Grunde sollte es, aus meiner Sicht, darum gehen:

Die richtige Wahl zu treffen, was für dich das richtige ist.

Ansonsten läufst du Gefahr, in einer Rolle zu verharren, die gar nicht wirklich zu dir passt.

Okay?

Dann stelle ich dir jetzt die vier Rollen vor…

Rolle 1: Der Angestellte

Als Angestellter Geld verdienenWas ein Angestellter ist, brauche ich wohl nicht lang und breit zu erklären.

Nur soviel:

  • Er hat einen klaren Aufgabenbereich innerhalb eines Unternehmens.
  • Es gibt in der Regel definierte Arbeitszeiten.
  • Er bezieht ein festes, vertraglich zugesichertes Gehalt.

Der Angestellte ist abhängig beschäftigt.

Wie das Einkommen erwirtschaftet wird, hat jemand anderes zu verantworten.

Es gibt Regeln, an die sich der Angestellte zu halten hat.

Im Gegenzug erhält er von seinem Arbeitgeber bestimmte Leistungen (wie zum Beispiel das Gehalt…).

Beides ist vertraglich geregelt.

Solange der Angestellte also beschäftigt ist, erhält er ein Einkommen.

Sollte er seine Anstellung verlieren, bekommt er logischerweise auch keinen Lohn mehr.

Die Lohnhöhe ist in der Regel festgelegt durch einen Arbeitsvertrag.

Im Prinzip tauscht er seine Zeit gegen Geld.

Das Beispiel ist natürlich etwas vereinfacht dargestellt, denn es gibt auch abgewandelte Varianten für einen Angestellten.

Beispiele für Angestellte:

  • Beamter
  • Kassierer an der Tankstelle
  • Krankenschwester im Krankenhaus
  • Manager im Großkonzern

Schauen wir nun auf die zweite Variante Geld zu verdienen…

Rolle 2: Der Selbstständige

Arbeiten als SelbstständigerMerkmale eines Selbstständigen:

  • Er entscheidet selber welche Leistung er anbietet.
  • Seinen Stundenlohn legt er selber fest.
  • Um seine Aufträge kümmert er sich selbst.

Der Selbstständige verantwortet es selbst, sein Einkommen zu erwirtschaften.

Hat er genügend Aufträge, so verdient er Geld. Ohne Aufträge, verdient er natürlich kein Geld.

Je mehr er arbeitet, desto mehr verdient er.

Dadurch, dass er selber bestimmt, was er tut und welche Aufträge er annimmt, hat er, quasi das Privileg von freier Zeiteinteilung.

Seine Bezahlung richtet sich häufig nach einem Stundensatz.

Auch er „tauscht“ seine Arbeitszeit gegen Geld.

Beispiele für Selbstständige:

  • Arzt mit eigener Praxis
  • Handwerker als Einzelunternehmer
  • Friseur im eigenen Laden

Schauen wir uns nun die Rollen auf der anderen Seite an…

Rolle 3: Der Geschäftsinhaber

GeschäftsinhaberDie dritte Rolle in dem Modell sind Geschäftsinhaber.

Ein Geschäftsinhaber besitzt, wie der Name schon sagt, ein eigenes Geschäft (Business).

Er verdient Geld, solange das Business läuft und funktioniert.

Ob es funktioniert liegt in seiner eigenen Verantwortung.

Für ein echtes Business, benötigt es keinen aktiven Zeitaufwand seinerseits, um den Betrieb, bzw. das Tagesgeschäft zu bewerkstelligen.

Denn darum kümmern sich entweder andere (Angestellte) oder die Abläufe sind automatisiert.

Das Geld verdienen ist also nicht abhängig von seiner eigenen Arbeitszeit.

Er verdient sein Geld also passiv.

Beispiele für Geschäftsinhaber:

  • Kioskbesitzer (mit Angestellten für das Tagesgeschäft)
  • Buchautor (wenn sich zum Beispiel ein Verlag um den Vertrieb kümmert)
  • Restaurant Inhaber (ohne Aufgaben im Betriebsablauf)

Geschäftsinhaber, die selbst eine aktive Rolle in dem Tagesgeschäft ihres Betriebes übernehmen, gehören zu einer Mischform zwischen Selbstständigem und Geschäftsinhaber.

Rolle 4: Der Investor

Investoren verdienen Geld dadurch, dass sie ihr Geld für sich arbeiten lassenDie vierte Möglichkeit, Geld zu verdienen, ist als Investor.

Um als Investor zu agieren, brauchst du Geld.

Denn ein Investor lässt, im Prinzip, sein Geld für sich arbeiten.

Er investiert sein Geld zum Beispiel in Aktien, also Firmenanteile. Diese werfen (bei gutem Investment) Gewinne ab – zum Beispiel wenn die Aktie steigt.

Der Investor verdient sein Geld passiv.

Seine Aufgabe ist es nur, das richtige Investment zu finden.

Natürlich ist er zu 100% verantwortlich dafür, die richtigen Entscheidungen zu treffen, sprich: Sein Geld in die richtigen Projekte zu stecken.

Beispiele für Investoren:

  • Aktienkäufer
  • Startup-Investor
  • Immobilienbesitzer

Zum Investor kannst du bereits mit wenig Geld werden. Für mehr Informationen, lies dir am besten meinen Artikel dazu durch.

Der fette Unterschied zwischen linker und rechter Seite…

Rechte Seite – linke Seite?

Nein, es geht hier nicht um Politik!

Nochmal zur Erinnerung die Grafik vom Anfang:

Die vier Wege Geld zu verdienen!
Die vier Wege Geld zu verdienen.

Die Darstellung als Quadrant ist bewusst so gewählt.

Denn es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen den beiden Rollen auf der linken Seite und den auf der rechten Seite.

In der linken Hälfte unseres Quadranten finden wir also Menschen, die täglich ihre Arbeitszeit gegen einen gewissen Lohn tauschen.

Sie verdienen Geld, wenn sie arbeiten. Hören sie auf zu arbeiten, verdienen sie auch kein Geld mehr.

Zusammengefasst: Die linke Seite verdient Geld, sobald sie aktiv arbeitet. Es wird im Grunde Zeit gegen Geld getauscht.

Links: Zeit gegen Geld.

Das Einkommen auf der rechten Seite hingegen, ist nicht durch den Faktor Zeit eingeschränkt.

Trotzdem gibt es in jedem dieser Felder Menschen, die viel Geld verdienen.

Zum Beispiel gute Fachkräfte, oder Top-Manager können als Angestellte ein hohes Einkommen verlangen.

Ebenso gibt es im Bereich der Selbstständigen viele Menschen, die über einen hohen Stundenlohn viel Geld erwirtschaften (zum Beispiel Ärzte, gute Handwerker, Berater für Softwareunternehmen…).

Auf der rechten Seite hingegen, finden wir zwei Typen, die ihr Geld „passiv“ und unabhängig von ihrer Arbeitszeit verdienen.

Sie sind darauf bedacht, ihre Zeit und ihr Geld in langfristige Werte zu investieren. Das bedeutet, Werte zu erschaffen, die ihnen zwar nicht unbedingt direkt Geld in die Kasse spülen, aber im Laufe der Zeit dafür um so mehr…

Rechts: Zeit/Geld gegen langfristige Werte.

Die meisten richtig reichen Menschen agieren auf der rechten Seite.

Und generell gelten hier ein paar andere Regeln, als auf der linken Seite. Wenn du mehr über das Denken von Unternehmern und Investoren erfahren möchtest, lies unbedingt meinen Artikel dazu.

Zusammenfassung

Soweit zu den vier Rollen, in denen Geld verdient werden kann.

Natürlich ist es Möglich mehrere dieser Rollen einzunehmen. Zum Beispiel, kann jeder Angestellte sein Geld in Aktien investieren und somit als Investor auftreten.

Ganz wichtig zu erwähnen ist noch, dass es natürlich auch Mischformen gibt.

Ein Geschäftsinhaber kann nämlich, genauso wie ein Selbstständiger, in seinem Laden arbeiten.

Beispiel:
Ein Friseur mit Angestellten, der auch selber als Friseur in seinem eigenen Laden tätig ist. Auf der einen Seite ist es ein Business, seine Angestellten erwirtschaften Geld für ihn – auf der anderen Seite, investiert er genauso Zeit in den Prozessen und Abläufen des Betriebes. Also handelt er wie ein Selbstständiger.

Jedes dieser Felder hat Vor- und Nachteile.

Um genau das richtige für sich selbst zu finden, ist es wichtig die Unterschiede zu kennen.

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