Haushaltsbuch führen: Beispiele, Tipps & die besten Methoden

Haushaltsbuch führen: Beispiele, Tipps & die besten MethodenDu willst wissen, wie du am besten ein Haushaltsbuch führen kannst?

Dann bist du hier genau richtig.

Ein Haushaltsbuch zu führen ist nicht schwer. Es ist das beste Werkzeug, um herauszufinden, wo dein Geld bleibt.

In diesem Artikel bekommst du konkrete Beispiele, Methoden und Tipps, wie du den maximalen Nutzen aus deinem Haushaltsbuch ziehst.

Haushaltsbuch: Was ist das eigentlich?

Der Sinn hinter einem Haushaltsbuch ist schnell erklärt: du sollst einen klaren Überblick über deine Ausgaben bekommen.

Wie geht das?

Du notierst alle deine Ausgaben. Am Monatsende ziehst du dann Bilanz und wertest die Informationen aus.

Warum das Ganze?

Nun…

Geld verdienen ist schwer… 👎
Geld ausgeben dagegen super einfach… 👍

Das bedeutet: wenn du finanziell erfolgreich sein willst, dann solltest du ganz besonders auf dein Geld aufpassen (Geld, das du dir hart erarbeitet hast).

Dabei hilft dir dein Haushaltsbuch.

Durch einen Haushaltsplaner kannst du Geldfresser entlarven und relativ schnell ein Gefühl dafür bekommen, wie du besser mit deinem Geld umgehen kannst.

Jetzt überlegst du wahrscheinlich, ob du dir wirklich antun musst… 😉

Aber, keine Angst: In diesem Artikel werde ich dir zeigen, dass dieser Schritt unfassbar wertvoll für dich sein wird. Und ich gebe dir Tipps, wie du am besten mit deinem Haushaltsbuch beginnst (so dass es sogar Spaß macht).

Haushaltsbuch führen: Welche Vorteile und Nachteile gibt es?

Den große Sinn von einem Haushaltsbuch haben wir oben schon angesprochen.

Aber das ist nur ein Aspekt, folgende Argumente sprechen ebenfalls dafür:

Vorteile, wenn du ein Haushaltsbuch führst…

Darum lohnt es sich:

  • Du bekommst einen klaren Überblick über deine Ausgaben.
    Wenn du ein Haushaltsbuch führst, weißt du wo dein Geld bleibt. Es ist der erste Schritt besser mit deinem Geld zu wirtschaften.
  • Du wirst garantiert sofort mehr Geld über behalten.
    Es gibt ein Gesetz (das Gesetz der Verschwendung), das besagt: “Je mehr Geld du zur Verfügung hast, desto mehr gibst du automatisch aus”. Dein Haushaltsbuch ist das Gegengift dafür. Es hilft dir Kaufimpulse wahrzunehmen und du wirst automatisch weniger Geld ausgeben.
  • Du übernimmst das Steuer deiner Finanzen.
    Ab dem Moment wo du weißt, was mit deinem Geld passiert, gewinnst du Kontrolle über deine Finanzen. Es gibt aus meiner Sicht beim Thema Finanzen nichts schlimmeres, als das Gefühl keine Kontrolle über sein eigenes Geld zu besitzen.
  • Du entlarvst deine Geldfresser.
    Jeder hat seine Laster (z.B. ein zu teures Auto). Solche Laster werden schnell zu Geldfressern. Die meisten davon wirst du erst erkennen, wenn du diese Schwarz auf Weiß hast. Erst wenn du dir diese bewusst machst, kannst du neue Prioritäten setzen.
  • Streit über Finanzen ersticken damit im Keim.
    In vielen Beziehungen (Familien) gibt es immer wieder Streit ums Geld. Warum? Weil keiner so richtig weiß, wo das Geld wirklich hingeht. Durch ein Haushaltsbuch wird absolut nachvollziehbar wo das Geld hingeht und jeder Streit wird unsinnig.
  • Du legst den Grundstein für größere finanzielle Erfolge.
    Durch ein Haushaltsbuch lernst du generell besser mit Geld umzugehen. Das wird dir auch bei größeren finanziellen Entscheidungen helfen. Nach dem Motto “Wer den Pfennig nicht ehrt, ist den Taler nicht wert”. Wer mit 10 € nicht klar kommt, der wird auch mit 1000 € Probleme haben.

Klingt das überzeugend?

Aber natürlich gibt es auch Nachteile:

Nachteile beim Haushaltsbuch führen…

Das musst du in Kauf nehmen:

  • Ein Haushaltsbuch zu führen ist Aufwand.
    Besonders am Anfang kostet Zeit und Energie die richtige Routine dafür aufzubauen. Ohne Disziplin geht es nicht.
    (Im Umkehrschluss ist es aber extrem wertvoll deine Disziplin zu stärken – besonders für deinen finanziellen Erfolg.)
  • Es macht nur Sinn, wenn du konsequent dabei bleibst.
    Wenn deine Daten am Ende des Monats nicht vollständig sind, ist die Arbeit zwar nicht umsonst, aber viel weniger aussagekräftig. Du musst also voll dabei sein.
  • Der Genuss beim Shoppen könnte sich verändern.
    Wenn du jede Ausgabe notieren musst, dann könnte sich dein Gefühl beim Shoppen anfangs verändern. Plötzlich ist dir bewusster, dass du Geld ausgibst.
  • Dein Haushaltsbuch wird dich nicht zum Millionär machen.
    Ein Haushaltsbuch ist nur eine Grundlage für finanziellem Erfolg. Zum Millionär wirst du damit nicht direkt.
  • Dein bisheriges Verhalten zu reflektieren kann auch Schmerzhaft sein.
    Gerade am Anfang kann es auch zu bitteren Erkenntnissen kommen: Was soviel Geld gebe ich aus? Das tut unter Umständen auch mal weh.
  • Ein Haushaltsbuch ist in der Außenwelt nicht gerade cool.
    Es könnte sein, dass in deinem Umfeld nicht jeder deine Entscheidung verstehen wird. Du bist ziemlich uncool, du Spießer! 😉

Meine persönliche Meinung: die fetten unschlagbaren Vorteile überwiegen deutlich.

Bevor wir schauen, wie du das ganze am besten umgesetzt bekommst, möchte ich meine persönliche Erfahrungen und wie ich zum Haushaltsbuch-Schreiben gekommen bin, mit dir teilen:

Wie ich zum Haushaltsbuch führen gekommen bin…

Wie ich zum Haushaltsbuch führen gekommen bin...Seit dem ich denken kann, hat meine Mutter alle Ausgaben in ein kleines Heft in geschrieben.

Jeder einzelne Einkauf wurde sorgfältig von ihr dokumentiert. Am Ende jeden Monats hat sie Bilanz gezogen (mit Stift und Taschenrechner).

Auf dem Heft klebte übrigens ein Aufkleber “Wo bleibt das Geld?”. 😃

Für mich war ein Haushaltsbuch zu führen also “normal” – auch wenn ich den Sinn lange Zeit gar nicht erkannt habe…

Erst mit so im Alter von 17/18 habe ich es verstanden. Denn ab da spielte Geld plötzlich eine andere Rolle in meinem Leben…

Ich hatte damals (als Schüler) nur wenig Geld zur Verfügung, aber meine Ausgaben stiegen (besonders durch mein Auto). Ich war also gezwungen, mit meinem Geld anders hauszuhalten.

Also begann ich ebenfalls ein Haushaltsbuch über meine Ausgaben zu führen.

Ich kann mich noch erinnern, wie ich damals die ersten Ausgaben auf kleinen Zetteln notiert habe (so ähnlich, wie ich es bei meiner Mutter immer gesehen hatte).

Das ist mir relativ schnell zu umständlich geworden. Da ich damals schon ein bisschen programmieren konnte, schrieb ich mir selber eine kleine Software, mit der ich meine Ausgaben verwalten konnte (das würde ich heute nicht mehr selber machen wollen ).

Als ich dann mein erstes Smartphone hatte, bin ich auf eine Smartphone-App umgestiegen. Da ich nie die richtige App für mich gefunden habe (mir waren die Funktionen häufig viel zu komplex und speziell), bin ich irgendwann auf eine Excel-Tabelle umgestiegen. Diese habe ich im Laufe der Zeit immer mehr optimiert und vereinfacht, so dass es heute für ein Kinderspiel ist, meine Finanzen zu überblicken.

Ich habe also viel ausprobiert…

Rückblickend – nach jetzt über 15 Jahren – kann ich sagen: es gibt wahrscheinlich nichts, was mir mehr über Geld beigebracht hat, als das Aufschreiben meiner Ausgaben.

Es war eine Grundlage dafür, dass ich mich immer gut mit meinem Geld gefühlt habe. Ich bin sicher, mein “Haushaltsbuch führen” hatte großen Einfluss darauf, dass ich heute mit meinem Geld in vielerlei Hinsicht erfolgreich bin.

(Mehr über mich erfährst du übriges hier.)

Haushaltsbuch führen: Fünf konkrete Beispiele für die Umsetzung

Welche Möglichkeiten hast du also, dein Haushaltsbuch zu führen.

Fünf Varianten möchte ich dir vorstellen:

Beispiel 1: Handschriftliches Haushaltsbuch

Handschriftliches Haushaltsbuch führenDer Klassiker!

Du notierst dir alle deine Ausgaben schriftlich in einem Heft oder Buch (oder einfach nur auf einem Blatt Papier).

Zum Monatsende ziehst du dann Bilanz und rechnest (ganz herkömmlich mit dem Taschenrechner) deine Ausgaben zusammen.

Es gibt dafür diverse fertige Vorlagen (in Heft und Buch-Form). Oder du wirst selber kreativ und entscheidest dich für eine eigene Variante.

Vorteile:
  • Durch das handschriftliche Erfassen (und berechnen) deiner Ausgaben bekommst du einen sehr direkten Bezug zu den Zahlen.
  • Dein Buch/Heft ist individuell gestaltbar (besonders wenn du gerne kreativ bist).
  • Ein physisches Buch kann als Erinnerung dienen (wenn du du bewusst irgendwo markant liegen lässt, z.B. auf dem Nachtschrank oder dem Schreibtisch).
Nachteile:
  • Keine automatische Berechnung deiner Bilanz
  • Wenn du auf Reisen gehst, hast du zusätzliches Gepäck.
  • Die Auswertung wird fehleranfälliger.
  • Keine schön aufbereitete Diagramme

Meine persönliche Meinung: Ich halte diese Variante als optimal für den Einstieg. Du brauchst dich nicht großartig einarbeiten und bekommst schnell ein gutes Gefühl für die Arbeit mit einem Haushaltsbuch.

Beispiel 2: Computer Software

Haushaltsbuch führen mit Computer SoftwareEs gibt diverse Computerprogramme mit denen du deine Ausgaben verwalten kannst.

Die meisten davon gehen vom Funktionsumfang weit über ein normales Haushaltsbuch hinaus. Man könnte sie eher als Finanzplaner bezeichnen.

Vorteile:
  • die Eingabe am Computer ist komfortabel und praktisch
  • Software bietet einen großen Funktionsumfang
  • grafisch aufbereitete Auswertungen
Nachteile:
  • Einarbeitungszeit durch hohe Komplexität
  • unflexibel für Reisen, da Eingabe nur am Computer möglich

Meine persönliche Meinung: Der größte Vorteil liegt klar bei den schönen und aufwendigen Auswertungen deiner Daten. Ich würde eine Computer Software heutzutage nur noch in Kombination mit einer Smartphone-App empfehlen.

Beispiel 3: Online Tool

Haushaltsbuch führen mit Online ToolsEine sehr schnelle Variante ein Haushaltsbuch anzufangen, sind Browser Anwendungen (oder Online Tools).

Das sind Plattformen im Internet, bei denen du nur einen Benutzer Account anlegen musst und dann deine Daten online direkt im Web pflegen kannst.

Vorteile:
  • sofort verfügbar (ohne Software zu installieren)
  • nicht an deinen Computer gebunden
Nachteile:
  • du benötigst immer einen Internet Zugang
  • Unklare Datensicherheit (Was passiert mit deinen Daten)?

Meine persönliche Meinung: Online Tools sind sehr praktisch. Besonders wenn du diese in Kombination mit einer Smartphone-App nutzen kannst

Beispiel 4: Smartphone App

Haushaltsbuch führen mit einer Smartphone AppEs gibt es eine riesige Auswahl an Handy Apps, die für das Verwalten deiner Finanzen gemacht sind.

Der Funktionsumfang ist sehr unterschiedlich. Es gibt diverse kostenlose und kostenpflichtige Anwendungen in den App-Stores.

Auch die meisten Hausbanken stellen mittlerweile eigene Apps bereit, die automatisch mit deinen Konten verknüpft werden können.

Vorteile:
  • dein Handy hast du wahrscheinlich immer dabei (auch auf Reisen)
  • automatische Auswertung (du musst nur die Daten einpflegen)
  • Daten sind schnell eingetippt
Nachteile:
  • die richtige App zu finden ist schwer, da das Angebot sehr vielfältig ist
  • Einarbeitungszeit durch hohe Komplexität
  • viel Ablenkung zwischendurch
  • Was passiert mit deinen Daten?

Meine persönliche Meinung: Smartphone Apps werden immer besser und mächtiger. Ich sehe hier die Zukunft des Haushaltsbuches. Optimal ist eine App, die auch ermöglicht die Daten auf dem Desktop Rechner zu pflegen und auszuwerten.

Beispiel 5: Tabellenkalkulation

Haushaltsbuch führen mit Tabellenkalkulation (Excel, Google Tabellen, Numbers)Tabellenkalkulations-Programme (wie Excel, Google Tabellen, Numbers…) sind wie gemacht für Haushaltsbücher.

Du kannst damit dein Haushaltsbuch (in Tabellenform) genauso aufbauen, wie es dir gefällt.

Es gibt aber auch diverse vorgefertigte Vorlagen (auch viele kostenlose), die du verwenden kannst.

Vorteile:
  • tolle Auswertungen (Diagramme) möglich
  • du kannst es exakt so aufbauen, wie du willst (Optik, Auswertung, einfach oder komplex…)
  • du bist damit flexibel und kannst dein Haushaltsbuch wachsen und sich verändern lassen
  • es verleiht dir die volle Kontrolle, da du selber Einfluss auf die Funktionen hast
Nachteile:
  • ungünstig, wenn du keinen Internetzugang hast (z.. auf Reisen)
  • du musst dich mit dem Programm ein wenig auskennen
  • die Eigenverantwortung kann auch dazu führen, das man sich verzettelt oder sich Fehler einschleichen

Meine persönliche Meinung: Meine Lieblings-Variante, weil ich damit super flexibel bin und ich genau das auswerten kann, was ich möchte.

7 hilfreiche Tipps, bevor du mit dem Haushaltsbuch führen beginnst…

Es gibt also nicht nur Vorteile, sonder auch Nachteile wenn du ein Haushaltsbuch führen möchtest.

Hier also eine Liste von Tipps, die dir das Leben mit deinem Haushaltsbuch deutlich leichter machen können:

1. Entscheide dich für eine Lösung, die zu dir passt

Die allgemein gültige optimale Lösung für ein Haushaltsbuch gibt es nicht. Der Weg, den du wählst, ist nicht entscheidend. Es zählt nur, dass du es überhaupt machst und, dass du dran bleibst.

Daher schau welcher Weg dir am leichtesten fällt und am besten zu dir passt.

Zum Beispiel macht es keinen Sinn, dich für die App Variante zu entscheiden, wenn du eigentlich dein Smartphone weniger in der Hand haben möchtest. Dann ist das Projekt Haushaltsbuch schnell zum Scheitern verurteilt.

2. Entwickle eine Gewohnheit

Einfach werden Dinge erst, wenn Sie für uns zur Gewohnheit werden. Zum Beispiel Zähne putzen – du machst es einfach ohne viel darüber nachzudenken.

Du solltest also versuchen, dass dein Haushaltsbuch führen zur Gewohnheit wird. Mach es, gerade am Anfang, zu einem kleinen Ritual. Du kannst dafür eine feste Uhrzeit nutzen (jeden Abend nach dem Abendessen), in denen du den Tag und deine Ausgaben reflektierst.

Oder du klebst dir einen Erinnerungs-Zettel an den Kühlschrank oder auf den Nachttisch.

Du kannst dir auch eine Erinnerung in dein Handy setzen, die dich in den ersten Wochen daran erinnert.

Irgendwann wird das Haushaltsbuch führen einfach in deinem Tagesrythmus dazu gehören. So wie du es vom Zähneputzen oder Auto Abschließen kennst.

3. Nimm immer deine Kassenbelege mit

Um keine Ausgabe zu vergessen, macht es Sinn überall den Kassenbon mitzunehmen. Auch dort, wo du gar nicht mehr danach gefragt wirst. Ansonsten sind kleine Einkäufe schnell “Aus den Augen aus dem Sinn”. Wenn du aber den Kassenzettel in der Tasche hast, wirst du automatisch daran erinnert, die Ausgabe zu notieren.

4. Belohne dich für erreichte Ziele

Was du beim Haushaltsbuch führen vor allem brauchst ist Disziplin um wirklich dran zu bleiben. Daher kann es sich lohnen, dass du dir klare Ziele setzt. Ziele die dich motiviert halten, jeden Tag deine Ausgaben zu notieren.

Beispiel: Wenn du es schaffst, dass du dir einen Monat lang, jeden Tag, deine Ausgaben aufschreibst, dann gönnst du dir einen ausgiebigen Sauna-Besuch (oder natürlich irgendwas, was zu dir passt).

Wenn du ein klares und greifbares Ziel (einen Monat jeden Tag Ausgaben aufschreiben) hast, wird es dir leichter fallen, dabei zu bleiben.

5. Kategorien: Ja oder Nein?

Oft wird dir vorgeschlagen, deine Ausgaben in Kategorien einzuteilen.

Meine persönliche Meinung dazu: Ja Kategorien sind gut. Aber nur wenn die Information für dich wichtig ist! Willst du zum Beispiel wissen, wie viel Geld du für Drogerie-Artikel ausgibst, dann mach dafür eine Kategorie. Wenn es dir um den Gesamt-Überblick geht: Lass Kategorien weg.

Denn gerade am Anfang, macht es die Sache eher schwerfällig. Dein Haushaltsbuch ist ein Werkzeug für dich, es soll möglichst einfach funktionieren.

(Für mich war es übrigens ein Grund auf meine eigene Haushaltsbuch-Lösung umzusteigen, weil die meisten Apps mich quasi zwingen wollten in Kategorien zu denken.)

6. Getrennte Haushaltsbücher führen

Ein Haushaltsbuch kann sowohl als Einzelperson, als Paar oder als Familie geführt werden. Und genau das würde ich dir auch empfehlen. Um Klarheit zu gewinnen sollte man Finanzen niemals in einen Topf werfen.

Gemeinsame Ausgaben sind gemeinsame Ausgaben. Persönliche Ausgaben sind persönliche Ausgaben. So sollte es auch für jeden dieser Fälle ein eigenes Haushaltsbuch geführt werden. Das gibt einen klaren Überblick und lässt jeglichen Streit schon im Keim ersticken.

Lies dazu ebenfalls meinen Artikel: wie ihr eure Finanzen in der Partnerschaft optimal aufstellt (gilt auch für Familien).

7. Der Trick mit dem Budget

Es gibt immer mal wieder Momente, bei denen es nervt sich jede einzelne Ausgaben zu notieren oder sich zu merken. Zum Beispiel Unternehmungen , wie ein Zoo-Besuch mit der ganzen Familie, oder eine Kneipentour.

Dafür kannst du einen einfachen Trick anwenden. Und zwar kümmerst du dich nicht um jede einzelne Ausgabe, sondern wertest alle angefallenen Ausgaben als eine Ausgabe.

Dafür brauchst du nur vorher zu zählen, wie viel Geld du dabei hast und hinterher, wie viel übrig ist. Die Differenz ist dann die zu notierende Ausgabe.

(Diesen Trick kannst du sogar auf einen kompletten Urlaub anwenden.)

Mein Fazit zum Haushaltsbuch führen

Ist es schwer ein Haushaltsbuch zu führen? Nein.

Bedeutet es Aufwand? Definitiv.

Lohnt sich das Ganze unterm Strich?

Ja, denn…

… ein Haushaltsbuch ist ein Schlüsselelement für finanziellen Erfolg.

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4 Kommentare

  • Hallo Per, du weißt gar nicht, wie wertvoll dein Blogbeitrag ist. Du hast mir gerade sehr geholfen bei meinen Finanzen, nur durch ein Haushaltsbuch. Es ist verdammt schwierig, sich mal hinzusetzen und immer alles aufzuschreiben. Manchmal fhelt einem auch die Lust und Laune, alles Revue passieren zu lassen. Ich hoffe du weißt was ich meine. Diene letzten Worte sagen es natürlich. Es verbraucht viel Zeit und Mühe, jeden Beleg aufzuheben und alles aufzuschreiben. Aber dadurch sieht man, wieviel Geld jeden Tag durch die Lappen geht. Es fängt an mit einem Kaffee, was ich mir unterwegs hole, bis zum schnellen Abendessen beim Schnellimbiss. Überall lauern Gefahren, wo man sein Geld lässt und man merkt es kaum. Danke für deinen ausführlichen Text.

    • Hallo Stephan, ja ich weiß genau was du meinst! 😉 Ein Haushaltsbuch zu führen kostet viel Überwindung und Energie, aber es ist verblüffend, was einem dadurch bewusst wird. Danke für deine Rückmeldung. Beste Grüße, Per

  • Hallo Per,

    starker Artikel. Wirklich ein guter Überblick. Ich arbeite zur Zeit mit Excel, wegen der vielfältigen Möglichkeiten zur Auswertung.

    Welche Smartphone-App kannst du denn empfehlen?

    • Hallo Gerd, danke dir! Ja Excel ist perfekt. Ich kann derzeit keine Smartphone-App empfehlen, da ich seit einiger Zeit ebenfalls mit Tabellen arbeite. Ich werde mich mal schlau machen und den Artikel um diese Infos erweitern. Beste Grüße, Per

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