Raus aus dem Hamsterrad – Dein persönlicher Ausweg!

Ausstieg aus dem HamsterradÜberall liest man von Work-Life-Balance oder Downshilfting

Das sind Begriffe, die die Medien erfinden, weil Menschen sie lieben.

Ich hab auch einen: Das Hamsterrad.

Denn genau hier liegt, aus meiner Sicht, das eigentliche Problem: Die Masse strampelt unzufrieden im „Hamsterrad“. Erfahre hier:

  • Was ist das Hamsterrad?
  • Was die Masse ans Hamsterrad fesselt.
  • Wie du aus dem Hamsterrad aussteigst (5 Schritte).

Es gibt unterschiedliche Aspekte vom Hamsterrad, hier geht es rein um den finanziellen Teil…

Artikelinhalt:

  1. Das Hamsterrad
  2. Die Fehler der Masse
  3. Der Ausweg
  4. Schritt 1: Dein großes Ziel
  5. Schritt 2: Deine Ausgangslage
  6. Schritt 3: Prioritäten festlegen
  7. Schritt 4: Vermögen aufbauen
  8. Schritt 5: Neue Einkommensquellen
  9. Weitere Tipps für deinen Ausstieg

Das Hamsterrad der Gesellschaft

Raus aus dem HamsterradDer vorprogrammierte Weg der Gesellschaft sieht folgendermaßen aus:

  1. Schule
  2. Ausbildung, Studium
  3. Job
  4. Rente

Was lernen wir schon unterschwellig in der Schule?

„Stehe früh auf…

mache das, was dir gesagt wird…

sei brav und pass dich an…“

Mit guten Noten werden wir dafür belohnt. Das soll dann die Hoffnung auf eine „gute Zukunft“ sein.

Auch im Studium und Ausbildung werden wir darauf programmiert:

Zu machen was jemand anderes uns sagt.“

Wir werden darauf vorbereitet, später einen „guten Job“ zu finden.

Und im Job gilt dann, das selbe Muster:

„Sei anwesend…

mach was dir gesagt wird…

dann wirst du dafür belohnt (jetzt über ein Gehalt).“

Gehaltszahlung
Hier ist das, was du verdienst!

Häufig gelten folgende „Regeln“ in der Arbeitswelt:

  • sei ständig erreichbar (Firmen Laptop, Firmenhandy)
  • wer länger im Büro ist, leistet am meisten (das gilt als schick)
  • sei immer in jedem Meeting dabei (dann bist du wichtig)
  • warte auf die nächste Beförderung (was bedeutet, dass dann alles noch extremer wird)

… und wohin führt das alles?

Antwort:

Die meisten Menschen haben Sonntag schon kein Bock auf Montag.

Und so leben Millionen von Menschen, quasi von Wochenende zu Wochenende oder von Urlaub zu Urlaub.

Der größte Traum bleibt dann häufig noch ein Eigenheim, vielleicht ein schönes Auto fahren, und eine Familie zu gründen.

Genau das ist der Weg, den 95% der Menschen gehen.

Doch ganz ehrlich, wie viel Zeit bleibt so überhaupt, um diese Dinge zu genießen?

Meine Meinung: Zu wenig!

Ich habe mich immer gefragt – wo bleibe ich?

Was ist mit meinen Bedürfnissen?

Wenn das System auch für dich nicht attraktiv klingt:

Es gibt einen Ausweg!

Und in Wahrheit ist dieser nicht mal kompliziert. Wir werden einfach nur nicht auf diesen Weg vorbereitet durch Schule und Gesellschaft…

… aber, warum stecken die Menschen wirklich im Hamsterrad?

Warum die Masse im Hamsterrad steckt...Klar, wie oben geschrieben, es hat ihnen keiner anders beigebracht.

Doch welches Verhalten ist es, dass Menschen für immer und ewig im Hamsterrad fesselt?

Die meisten Menschen in Deutschland haben immer Geld zur Verfügung gehabt.

Einige ein bisschen mehr, andere ein bisschen weniger.

Doch ein paar Euro zum Ausgeben hat nahezu jeder zur Verfügung.

Und das ist gut so. Wir brauchen Geld zum Leben und um unser Leben in der Gesellschaft zu finanzieren.

Die meisten Menschen haben, im Laufe der Zeit, immer mehr Geld zur Verfügung. Nach Ausbildung, Studium, Jobwechsel oder Gehaltserhöhungen steigt das Einkommen in der Regel.

Doch was tut die Masse mit steigendem Einkommen?

Sie lassen auch ihre Ausgaben wachsen.

Das Gesetz der Verschwendung (zweites Parkinsonsches Gesetz): „Ausgaben steigen stets bis an die Grenzen des Einkommens.“

Teurere Kleidung, neues Auto, mehr Technik…

Die Verlockungen sind groß.

Also was machen die meisten Menschen mit ihrem Geld?

Sie haben nur Geld ausgeben gelernt, also geben sie es aus.

Hinweis am Rande: Das Gegengift gegen viele sinnlose Ausgabe-Fallen, gebe ich dir in meinen Newsletter. Melde dich jetzt kostenlos an:

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Natürlich legen viele auch ein paar Euro zur Seite. Sie nennen es dann „sparen“.

Aber sind wir mal ehrlich – sparen bedeutet häufig einfach nur „Geld zur Seite zu legen, um es später mal auszugeben“.

Spätestens wenn das Auto kaputt ist, etwas großartiges in der Werbung angepriesen wird, die Waschmaschine den Geist aufgibt, ein Wunsch nach einem Traumurlaub erfüllt werden will: *Zack* ist das Geld weg.

Also: Geld ist weg.

Das höchste der Gefühle ist für einige vielleicht noch das Stichwort „Altersvorsorge“.

Was bedeutet das?

Ein paar Euro im Monat werden in einen Bausparvertrag, eine Versicherung, einen Fonds, oder sonstein Finanzprodukt gesteckt.

Warum?

Vielleicht, weil es alle so machen….

Oder ganz einfach, weil der Verkäufer ähhh „Berater“ das empfohlen hat.

(Vermögensberater, Finanzberater, Versicherungsvertreter…)

Sie vertrauen ihr Geld also einfach jemand anderem an.

Und die Hoffnung ist, dass dieser Berater Ahnung hat und irgendwie dafür sorgt, dass später eine gute Rente dabei raus springt.

Achtung wichtiger Hinweis:
Grundsätzlich halte ich solche Form von Altersvorsorge auch für wichtig. Ich halte es auch für richtig, seinen Lebensstandard wachsen zu lassen und das Leben zu genießen.

Aber, was passiert in den meisten Fällen mit diesen Verhaltensweisen?

Die Menschen sind gezwungen, von Monat zu Monat zu denken und leben, wie ich es nenne „von der Hand in den Mund“.

Außerdem dadurch, dass sie die Verantwortung über ihre Finanzen abgeben, lernen sie selber gar nicht dazu.

Sie machen sich blind abhängig von anderen.

Ich sage: Das muss nicht sein!

Jeder, der ein bisschen konsequent und diszipliniert mit seinem Geld umgeht, kann verdammt schnell viel unabhängiger und freier werden…

Der Weg und Ausstieg: Raus aus dem Hamsterrad

Dein Weg aus dem HamsterradAls allererstes muss ich klar stellen:

Es gibt es nicht einfach nur „den einen Weg“ raus aus dem System.

Nein, es gibt tausende Wege. Und garantiert auch den Weg, der zu 100% auf dich passt.

Was ich hier beschreiben werde, ist die Grundlage, eine Struktur die hinter dem ganzen steht.

Um finanziell die Möglichkeit zu haben, das Hamsterrad zu verlassen, musst du nur ein paar Verhaltensweisen verändern.

Das wichtigste, was du machen musst: Aufhören dein Geld stumpf komplett auszugeben.


Per von geldverstehen.de

Aber fangen wir von vorne an…

Schritt #1 – Dein großes Ziel

Das aller aller aller wichtigste: Hab das Ziel dir etwas aufzubauen!

Ein klares Ziel was dich motiviert.

Du brauchst ein klares Ziel!
Du brauchst ein klares Ziel!

Warum?

Der Weg erfordert Disziplin.

Und dafür brauchst du große Träume, die dich tragen.

Beispiel: Rein der Begriff „Altersvorsorge“ ist vieeeel zu trocken.

Du magst vielleicht jetzt denken: “Das Ziel ist doch finanzielle Unabhängigkeit?”

Jein!

Das stimmt.

Doch viel entscheidender ist das „Warum?“ dahinter.

Denn Geld ist nur Mittel zum Zweck.

Also stelle dir Fragen, wie diese:

  • Was will ich wirklich machen?
  • Was würde ich tun, wenn Geld keine Rolle spielen würde?
  • Wie ist mein Leben in “richtig genial”?
  • Was möchte ich alles erleben?
  • Wo möchte ich in genau 10 Jahren von heute stehen?

Diesen Schritt sehe ich ganz klar als Prozess.

Denn die Fragen wirst du vielleicht niemals final beantworten können.

Sie verändern sich im Laufe der Zeit immer mal wieder…

Warum solltest du trotzdem mit diesem Punkt sofort beginnen?

Ganz einfach: Genau diese Antworten werden dich motivieren.

Du brauchst ein “darum mache ich das”, welches dich in schwierigen Zeiten trägt, und motiviert weiter zu machen.

Und ja, als ich mir solche Fragen das erste mal gestellt habe, war ich auch ein wenig überfordert damit.

Aber, mit der Zeit, sind mir immer mehr Antworten dazu in den Sinn gekommen. Und diese motivieren mich zunehmend stärker meine Ziele zu verfolgen.

Ich würde dir raten, die Antworten aufschreiben, dir ein Ziele-Buch anzuschaffen oder eine Ziel-Collage anzulegen.

Schreibe deine Ziele auf!
Schreibe deine Ziele auf!

Schritt #2 – Deine Ausgangslage

Du brauchst einen Überblick über deine finanzielle Lage. Mach also eine kleine Inventur!

Keine Angst, das hört sich trockener an, als es ist.

Aber diese Grundlage ist wichtig, denn nur mit dem Überblick kannst du später die richtigen Entscheidungen treffen.

Nimm dir einen Zettel und einen Stift und beantworte folgende Fragen:

  • Wie hoch sind deine Einnahmen?
  • Was sind deine Fixkosten?
  • Wie hoch sind deine variablen Ausgaben?

Nur so kennst du deine Ausgangslage, also wo du jetzt stehst.

Schritt #3 – Prioritäten festlegen

Willst du finanziell erfolgreich sein, brauchst du wahrscheinlich ein paar neue Prioritäten.

Denn, es darf nicht nur den Fokus auf Konsum geben, sondern vor allem auch auf „Geld behalten“.

Ab sofort ist beides wichtig.

Ein ganz wichtiger Gedanke den auch reiche Menschen haben. Weitere Beispiele, wie Reiche denken bekommst du in meinem weiteren Artikel.

Vielleicht hilft es dir, wenn du dich gerade zu Anfang mit dem Thema Minimalismus ein wenig anfreundest.

Und dann benötigst du auf jeden Fall ein System, eine Struktur…

Schritt #4 – Vermögen aufbauen

Was ist das einzige, was dich langfristig unabhängiger macht?

Ein eigenes Vermögen.

Wie du dir solide ein Vermögen aufbaust, habe ich separat in einem weiteren Artikel beschrieben.

Die Grundlage bildet die „goldene Gans“. Ich verwende diesen Begriff für mein Vermögen.

Lies hier meine persönliche Geschichte zu meiner goldenen Gans.

Schaffe dir deine goldene Gans!
Erschaffe dir eine goldene Gans.

Lerne den Unterschied zwischen konsumieren und investieren und denke drüber nach, wie du dein Geld vermehren kannst.

Jeder Cent, den du behältst, soll für dich etwas tun, soll sich vermehren – soll „für dich arbeiten gehen“.

Wie du zum Beispiel schon mit 25 € Geld sinnvoll investieren kannst, beschreibe ich dir in einem anderen Artikel.

Und auf der anderen Seite: Stelle neue Stellschrauben bei dem Punkt „Einkommen“…

Schritt #5 – Neue Einkommensquellen

Such dir andere EinkommensquellenEs gibt auch andere Wege Geld zu verdienen, als darüber, deine Zeit gegen Geld zu tauschen.

Deine Zeit ist begrenzt, und es ist das Wertvollste, was du hast.

Wenn du eine Familie hast willst du deine Zeit vielleicht lieber mit deinen Kindern verbringen, oder du möchtest die Welt bereisen.

Das funktioniert nicht richtig gut, wenn du einfach nur jeden Tag zur Arbeit gehst. Mit 30 Tage Urlaub im Jahr machst du nur kleine Sprünge.

Und die meisten können sich das Leben, welches sie sich erträumen, so auch nicht leisten.

Also müssen wir gucken, dass…

  1. … deine Einkommens-ströme größer werden.
  2. … nicht von deinem Zeitaufwand abhängig sind.

Sprich: Konzentriere dich darauf passive Einkommensquellen zu finden.

Du musst dann nicht mehr aktiv arbeiten um Geld zu verdienen.

Natürlich musst du Werte erschaffen und dafür sorgen, dass du mit diesen möglichst viele Menschen erreichst.

Lerne dich besser kennen, finde deine Leidenschaften…

Finde heraus wo du wirklich gut drin bist, wie du anderen damit helfen kannst.

Wo kannst du einen Mehrwert schaffen?

Kurz: Denke nicht mehr in „Zeit gegen Geld“ sondern, wie du maximale Werte schaffen kannst.

Glaube mir, es macht Spaß und dein Selbstvertrauen wird steigen, wenn du dein Geld selber in die Hand nimmst.

Extra Tipp: Dein Mindset

Arbeite an deinem persönlichen Wachstum.

Du musst zu der Person werden, die finanziell Unabhängig sein kann.

Denn reiche Menschen denken in bestimmten Dingen grundlegend anders. Mehr dazu in meinem Artikel „Welche Denkweise dich reich macht„.

Mit dem richtigen Mindset versorge ich dich in meinem Newsletter laufend kostenlos, melde dich hier an:

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Weitere Tipps

  • Such dir Mitstreiter – Es könnte sein, dass du von deinem Umfeld ein bisschen „Gegenwind“ bekommst. Häufig will die Gesellschaft dich da halten, wo du bist. Mit echten Verbündeten lässt sich das leichter aushalten.
  • Setze dir Milestones – Auf dem Weg in die finanzielle Unabhängigkeit hast du einen gewissen Weg zu gehen. In meinem Artikel über finanzielle Freiheit beschreibe ich zum Beispiel Stufen, an denen du dich orientieren kannst. Zwischenziele helfen dir dran zu bleiben.
  • Suche dir Vorbilder – Für deine Motivation kann es sehr hilfreich sein klare Vorbilder zu haben. Vielleicht hast du in deinem Umfeld auch jemanden, der eine Art Mentor für dich sein kann.
  • Investiere in Bildung – Lerne immer dazu, bilde dich weiter. Das ist der vielleicht wichtigste Tipp den ich dir geben kann.

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Ein Kommentar

  • Hallo Per,

    danke für diesen Artikel und die vielen Fragen. Zuviel für den Moment. Da ich hier auf jeden Fall Bedarf habe, druck ich mir das aus und arbeite das durch.

    Beste Grüße,
    Gerd

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