Umgang mit Geld lernen – Die 10 Gebote für finanziellen Erfolg (+ 7 Todsünden)

Umgang mit Geld lernenDer richtige Umgang mit Geld macht dich finanziell freier.

Und der falsche Umgang mit Geld macht dich abhängig.

Erfahre hier:

  • Die 10 Gebote für finanziellen Erfolg
  • Die 7 Todsünden im Umgang mit Geld
  • Wie du es schaffst, diese Regeln für dich zu nutzen

Lies, wie du dein Geld selber in die Hand nimmst und finanziell erfolgreich wirst…

Darum solltest du die Regeln kennen:

Du solltest dich mit Geld auskennenUnser Schulsystem ist leider nicht darauf ausgerichtet, uns mit dem nötigen Verständnis zum Thema Geld und Finanzen zu versorgen.

Es lehrt uns lediglich, wie wir im System „funktionieren“.

Das führt dazu, dass die meisten Menschen abhängig sind, was finanzielle Themen angeht.

Abhängig vom System, vom Arbeitgeber, von Beratern oder anderen Personen (dem Partner, den Eltern).

Doch mit ein paar Kniffen und neuen Herangehensweisen, kann sich jeder mehr und mehr von dieser Abhängigkeit lösen.

Denn, mit dem richtigen Blick für die Welt, liegt das Geld sprichwörtlich „auf der Straße“.

Von daher ist für jeden, aus meiner Sicht, alles möglich. Und zwar völlig losgelöst von der aktuellen Situation.

Du musst dich nur an dir Regeln halten.

Die 10 Gebote für finanziellen Erfolg

Ein erfolgreicher Umgang mit Geld ist nicht so kompliziert, solange man sich an die Regeln hält. Hier die zehn wichtigsten Gebote im Umgang mit Finanzen.

1. Gebot: Übernimm die volle Verantwortung

Mit dem richtigen Verständnis für das Thema Geld und der Bereitschaft für deine Finanzen zu 100% die Verantwortung zu tragen, kannst du viel mehr aus deiner Situation machen.

„Finanzen ist ein trockenes und kompliziertes Thema.“

So, oder so ähnlich, lautet wohl der Grund dafür, dass viele Menschen sich Rat beim „Experten“ holen.

Ich halte es für absolut sinnvoll, sich Informationen von Profis einzuholen, egal in welchem Bereich.

Nur leider sind die meisten Berater im Bereich Finanzen keine echten Experten und auch nicht unabhängig.

Denn viele verdienen ihr Geld über Provisionen, sprich – wenn Sie dir ein Produkt vermitteln.

Also rate ich dir, immer selber zu denken und die Verantwortung für den Erfolg mit deinem Geld bei dir zu sehen. Alles andere macht nur abhängig.

Denn lässt du das Thema Finanzen lieber in den Händen anderer und schiebst es von dir, wirst du für immer in der oben genannten Abhängigkeit verharren.

2. Gebot: Kenne deine Ausgangslage

Kennst du deine monatlichen Ausgaben?

Wenn jetzt kein entschlossenes JA! von dir kommt, weißt du was zu tun ist.

Willst du deine Finanzen fest im Griff haben, ist das der erste Ansatzpunkt.

Du musst wissen, wie viel Geld du zur Verfügung hast und wohin dein Geld dann fließt.

3. Gebot: Habe klare Prioritäten

Ohne zu wissen was dir wirklich wichtig ist, kannst du kaum finanzielle Entscheidungen treffen.

Es gibt eine Theorie, die sich das Gesetz der Verschwendung nennt:

Das Gesetz der Verschwendung (zweites Parkinsonsches Gesetz): „Ausgaben steigen stets bis an die Grenzen des Einkommens.“

Es ist also egal wie viel du verdienst…

… ob 1.500 € Netto oder 5.000 € Netto im Monat – das Ergebnis ist unterm Strich das selbe:

Wenn du keine klaren Prioräteten hast, ist das Geld hinterher immer weg.

Da bringt es dir langfristig auch gar nichts wenn du viel Geld verdient hast.

4. Gebot: Bilde Rücklagen

Was ist der häufigste Grund dafür, dass Menschen in finanzielle Schieflage geraten?

Plötzlich unerwartete Ausgaben.

  • die Waschmaschine gibt den Geist auf…
  • das Auto muss in die Werkstatt
  • oder ein neuer Fernseher „muss her“

*Zack* und schon ist man „im Dispo“.

Jedenfalls wenn man „von der Hand in den Mund“ gelebt hat.

Also plane immer solche Ausgaben mit ein und bilde Rücklagen.

Du kannst dir merken:

Wer immer pessimistisch plant, spart sich automatisch langsam „reich“.


Per von geldverstehen.de

Schaffe dir eine Struktur. Im optimalen Fall hast du sogar unterschiedliche Budgets und Töpfe für die unterschiedlichen Ausgaben.

Das ganze kannst du für jegliche Ausgaben machen, zum Beispiel auch für Ausgaben, wie Kleidung kannst du dir ein festes Budget monatlich einplanen. Auf dieses kannst du dann zurück greifen, wenn du dir etwas neues kaufen möchtest.

So werden deine Finanzen deutlich planbarer und wenn du ein bisschen pessimistisch planst, sollte jeder dieser Ausgabe-Töpfe (Rücklagen…) langsam wachsen.

5. Gebot: Behalte immer den Überblick

Eines der wichtigsten Dinge beim Thema Geld: Du musst den Überblick behalten.

Am einfachsten geht das, mit einer einfachen klaren Struktur!

Da es in deinen Finanzen viele Geldflüsse unterschiedlicher Art gibt, ist es schwer das ganze mit einem Konto zu Überblicken.

Also macht es Sinn unterschiedliche Konten oder Unterkonten für die unterschiedlichen Zwecke zu haben.

Beispiel: Deine Rücklagen (Gebot 4) solltest du auf einem eigenen Konto sammeln.

6. Gebot: Verstehe wie Geld funktioniert

Generell wird leider das Thema Geld in der Gesellschaft eher ausgeklammert.

Darum verstehen viele bestimmte Zusammenhänge nicht.

Beispiel Kaufentscheidungen:Eine Kaufentscheidung ist fast immer eine Entscheidung von Emotionen und nicht von Logik. In dem Moment fühlt sich ein Kauf richtig an. Später wird dann die Kaufentscheidung mit logischen Fakten untermauert. Bist du dem bewusst, kannst du beim nächsten mal vielleicht besser unterscheiden zwischen „Spontankäufen“ und Käufen, die sowieso geplant sind. Spontankäufe sind häufig Käufe, die nicht unbedingt sinnvoll sind und „sein müssen“.

Geld ist eine Form von Energie, es ist abstrakt.

Geld repräsentiert einen Gegenwert.

Im Grunde bekommst Geld immer dafür, dass du Probleme anderer Menschen löst (bzw. Bedürfnisse von anderen stillst).

Und diese Problemlösung ist dann der Wert für den das Geld im Endeffekt steht.

Wie kannst du also deinen Wunsch nach „mehr Geld“ erfüllen:

Du musst mehr Probleme lösen!

Das ist im Grunde der einzige Weg, mehr Wert zu erzeugen und so mehr Geld zu bekommen.

7. Gebot: Lass dein Geld für dich arbeiten

Jeden Euro den du einnimmst kannst du als kleinen Arbeiter sehen.

Du solltest also nicht nur möglichst viel von deinem Geld behalten, sondern vor allem dafür sorgen, dass dein Geld auch für dich arbeiten geht.

Sprich: Es gewinnbringend für dich investierst.

Es macht Sinn so früh wie möglich sich mit diesem Thema zu beschäftigen.

Wie du auch ohne ein großes Vermögen dein Geld sinnvoll anlegen kannst, habe ich in meinem Artikel 3 Beispiele wie du mit 25 € sinnvoll investieren kannst beschrieben.

Wenn du dich für den Aktienmarkt interessierst, lies dir meinen Artikel Wie Aktien kaufen funktioniert durch. Darin zeige ich dir an einem konkreten Beispiel, wie du als Einsteiger deine erste Aktie kaufen kannst.

8. Gebot: Mach Geld zu deinem Freund

Geld ist unserer Gesellschaft leider häufig sehr negativ belegt.

Vor allem bei Menschen die selber nicht soviel Geld zur Verfügung haben. Ist da vielleicht ein Zusammenhang?

Ich bin mir sicher!

Wenn du innerlich glaubst, dass Reichtum etwas böses und schlechtes ist, wirst du niemals viel Geld haben. Du wirst dich immer unbewusst für einen anderen Weg entscheiden.

Werde dir bewusst, was du über Geld glaubst, und verändere deine Gedanken immer ins positive.

Geld darf zu deinem Freund werden und du musst dich selber mit Geld wohlfühlen.

9. Gebot: Setz dir große Ziele

In der Schule haben wir nicht gelernt uns finanziell große Ziele zu setzen.

Keiner zeigt uns das.

Aber was passiert, wenn du kein finanzielles Ziel hast?

Richtig: Du kannst natürlich auch nichts erreichen.

Also, stelle dir die Frage, was du wirklich willst. Und fange an dir auch im Bereich Geld klare Ziele zu setzen.

Ein klares Ziel ist immer der Anfang einer Erfolgsgeschichte.

10. Gebot: Sei immer bereit zu lernen

Das wichtigste im Umgang mit Geld ist, zu wissen, dass sich die Welt verändert. Erfolgreich mit Geld zu sein, heißt auch ein Leben lang zu lernen.

Wenn du langfristig erfolgreich mit deinem Geld sein möchtest, dann darfst du dich damit auch beschäftigen.

Beispiel: Geld nur auf der Bank liegen zu haben, bedeutet, dass es weniger wird (Aufgrund von Inflation). Daher ist es wichtig sein Geld „arbeiten“ zu lassen. Im ersten Schritt könntest du dich damit beschäftigen, den Unterschied zwischen Investieren und Konsumieren kennen zulernen.

Die 7 Todsünden

Neben den Regeln, die du beachten solltest, gibt es natürlich auch einige No-Gos im Umgang mit Geld. Hier die sieben schlimmsten Fehler die du mit deinen Finanzen machen kannst.

Sünde 1: Über deine Verhältnisse leben

Die Welt ist voller Verlockungen. Überall prasselt Werbung auf uns ein: Kauf hier, kauf da.

Jeder konsumiert!

Es geht uns verdammt gut heutzutage. Und das ist etwas positives.

Konsum ist etwas alltägliches geworden.

Und es ist ein Kinderspiel, sich Dinge zu kaufen, für die eigentlich kein Geld da ist.

Das ist der größte Fehler, den du machen kannst: Über deine Verhältnisse leben.

Sünde 2: Immer alles ausgeben

Jeder hat Geld zur Verfügung.

Egal wie viel es ist: Gibst du alles immer nur aus, lebst du „von der Hand in den Mund“ und deine Situation bleibt die Gleiche.

Leider wird im allgemeinen Sprachgebrauch so jemand als „der kann mit Geld umgehen“ angesehen, ganz einfach Aufgrund der Tatsache, dass er mit seinem Geld auskommt.

Jede unvorhersehbare Ausgabe kann so jemanden aber in Schwierigkeiten bringen.

Sünde 3: Konsumschulden aufnehmen

Es gibt Schulden, die machen Sinn und es gibt Schulden die sind sinnlos.

Schulden, die rein für den Konsum aufgenommen werden, machen keinen Sinn!

Wenn das Geld für ein bestimmtes Konsumgut nicht da ist: Kaufe es nicht!

Fertig.

Schulden machen nur Sinn, wenn eine finanzielle Absicht dahinter steht.

Sünde 4: Sparen um es wieder auszugeben

„Wenn du etwas haben möchtest, musst du dafür sparen.“

So oder so ähnlich lernen es wohl die meisten Kinder. Und das ist an sich auch nichts verkehrtes.

Nur Unabhängig macht das natürlich nicht. Sparen für späteren Konsum mag vielleicht sinnvoll sein.

Aber es ist im Grunde genau dasselbe, wie in in Sünde 2 beschrieben: Alles ausgeben.

Sünde 5: In Kauf-Fallen tappen

Da draußen wimmelt es von Sonderangeboten, Schnäppchen und ähnlichem.

So viele Dinge, die überhaupt nicht gebraucht werden, werden tagtäglich gekauft.

Deswegen: Halte immer die Augen offen, wo du in solche Fallen tappen könntest und vermeide diese, so oft wie möglich.

Sünde 6: Blind vertrauen

Es ist verdammt einfach die Verantwortung abzugeben.

Und es ist sicherlich auch nicht verkehrt in bestimmten Fällen jemandem zu vertrauen. Einem Experten auf einem bestimmten Gebiet.

Aber der größte Fehler, den du machen kannst: Blind vertrauen.

Verstehe also immer selber was mit deinen Finanzen passiert und suche dir dann gezielt Unterstützung.

Der Grund, warum viele gut verdienende Sportstars nach der Karriere schnell wieder pleite sind, ist genau der: Sie haben den falschen Leuten vertraut.

Sünde 7: Auf gut Glück

Ein erfolgreicher Umgang mit Geld ist kein Glücksspiel.

Wenn du etwas tust und schon im Vorfeld denkst „ich hoffe das klappt alles“ – dann machst du etwas verkehrt.

Viele Menschen haben beim Thema Finanzen ihre Emotionen nicht im Griff.

Geld ist ein Spiel der zahlen. Absolut rational.

Setze nicht darauf, dass alles glatt läuft, wenn du zum Beispiel ein Investment tätigst.

Nein: Bewerte es komplett nüchtern und emotionslos, und entscheide nur mit dem Kopf.

Lerne eine erfolgreichen Umgang mit Geld

Jetzt kennst du die wichtigsten Regeln. Hältst du dich dran, bist du auf einem sehr sehr guten Weg. Wie genau du das schaffst, wie du am Thema Finanzen dran bleibst und vieles mehr zeige ich dir in meinem E-Mail Crashkurs.

Völlig kostenlos und unverbindlich.

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5 Kommentare

  • Danke für diesen sehr inspirierenden Artikel, lieber Per,

    ja, da stimme ich dir vollkommen zu. Wenn man sich mit Geld nicht beschäftigt, dann wird das nix mit dem Sparen.
    Das musste ich auch immer wieder schmerzlich selbst erfahren. Seit ich mich aber jetzt wirklich um mein Geld wesentlich besser kümmere, wächst meine goldene Gans 🙂
    Ich kann auch nur jedem raten, sich mit dem Thema ausführlich zu befassen, auch wenn es nicht so wichtig erscheint. Denn die Auswirkungen davon spürt man einfach. So oder so…..

    Herzliche Grüße
    Barbara

  • Hey Per,

    Klasse Artikel! Danke! Ich finde mich leider des öfteren wieder da ich zur Zeit wirklich schlampig mit meinem Geld umgehe – bzw. mit meinen Sparplänen.
    Ich leiste mir viel und überlege meistens kaum oder gar nicht vorher. Was mir gefällt kaufe ich. Der Kontostand fällt derweil immer weiter ab….
    Zugegeben, ich geb viel Geld für Fortbildung, Weiterbildung und Online Projekt aus. Allerdings kommen dazu immer noch Kosten, die ich evtl sparen könnte (immer essen gehen bei den Fortbildungen, unnötige Online Produkte). Und „mal hier ne Kleinigkeit gönnen“ ist leider in der Summe weitaus mehr als nur ne Kleinigkeit…
    Ich mach immer wieder Inventur, heißt alle monatlichen Ausgaben aufnehmen. Fazit vom letzten Monat: Weitaus über die Verhältnisse gelebt.
    Da muss ich schnell was ändern und hoffen, dass das Online Business bald Früchte trägt 🙂
    Danke für den Artikel und die Erinnerungen!

    Liebe Grüße, Benedikt.

  • Hallo Per,
    deine Tipps fand ich super gut, vielen Dank! Vieles davon setze ich bereits um, aber nicht konsequent genug, und einiges ist dabei, was ich nochmal überdenken muss, nachdem ich all das gelesen habe. (-; Ich kümmere mich bisher zu wenig ums Anlegen, das sollte ich ändern. Liebe Grüße!

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