7 Dinge, die du für den Umgang mit Geld lernen solltest…

Umgang mit Geld lernenDer richtige Umgang mit Geld macht dich finanziell freier.

Und der falsche Umgang mit Geld macht dich abhängig.

Erfahre hier:

  • Warum du dich mit Geld auskennen solltest.
  • Wie du den Überblick über deine Finanzen bekommst.
  • Warum du eine Struktur brauchst für finanziellen Erfolg.

Lies, wie du dein Geld selber in die Hand nimmst und finanziell erfolgreich wirst…

Artikelinhalt:

  1. Übernimm die volle Verantwortung
  2. Verstehe wie Geld funktioniert
  3. Kenne deine Fixkosten
  4. Habe einen Überblick über deine Ausgaben
  5. Schaffe dir Rücklagen
  6. Bau dir ein Vermögen auf
  7. Vermeide diese 4 Fehler

Warum du dich mit Geld auskennen solltest…

Du solltest dich mit Geld auskennenUnser Schulsystem ist leider nicht darauf ausgerichtet, uns mit dem nötigen Verständnis zum Thema Geld und Finanzen zu versorgen.

Es lehrt uns lediglich, wie wir im System „funktionieren“.

Das führt dazu, dass die meisten Menschen abhängig sind, was finanzielle Themen angeht.

Abhängig vom System, vom Arbeitgeber, von Beratern oder anderen Personen (dem Partner, den Eltern).

Doch mit ein paar Kniffen und neuen Herangehensweisen, kann sich jeder mehr und mehr von dieser Abhängigkeit lösen.

Denn, mit dem richtigen Blick für die Welt, liegt das Geld sprichwörtlich „auf der Straße“.

Von daher ist für jeden, aus meiner Sicht, alles möglich. Und zwar völlig losgelöst von der aktuellen Situation.

1. Übernimm die volle Verantwortung

Mit dem richtigen Verständnis für das Thema Geld und der Bereitschaft für deine Finanzen zu 100% die Verantwortung zu tragen, kannst du viel mehr aus deiner Situation machen.

„Finanzen ist ein trockenes und kompliziertes Thema.“

So, oder so ähnlich, lautet wohl der Grund dafür, dass viele Menschen sich Rat beim „Experten“ holen.

Ich halte es für absolut sinnvoll, sich Informationen von Profis einzuholen, egal in welchem Bereich.

Nur leider sind die meisten Berater im Bereich Finanzen keine echten Experten und auch nicht unabhängig.

Denn viele verdienen ihr Geld über Provisionen, sprich – wenn Sie dir ein Produkt vermitteln.

Also rate ich dir, immer selber zu denken und die Verantwortung für den Erfolg mit deinem Geld bei dir zu sehen. Alles andere macht nur abhängig.

Denn lässt du das Thema Finanzen lieber in den Händen anderer und schiebst es von dir, wirst du für immer in der oben genannten Abhängigkeit verharren.

2. Verstehe wie Geld funktioniert

Generell wird leider das Thema Geld in der Gesellschaft eher ausgeklammert.

Darum verstehen viele bestimmte Zusammenhänge nicht.

Beispiel Kaufentscheidungen:

Eine Kaufentscheidung ist fast immer eine Entscheidung von Emotionen und nicht von Logik. In dem Moment fühlt sich ein Kauf richtig an. Später wird dann die Kaufentscheidung mit logischen Fakten untermauert. Bist du dem bewusst, kannst du beim nächsten mal vielleicht besser unterscheiden zwischen „Spontankäufen“ und Käufen, die sowieso geplant sind. Spontankäufe sind häufig Käufe, die nicht unbedingt sinnvoll sind und „sein müssen“.

Geld ist eine Form von Energie.

Geld ist abstrakt.

Geld ist eine Kennzahl für etwas.

Geld repräsentiert einen Wert.

Im Grunde bekommst Geld immer dafür, dass du Probleme anderer Menschen löst (bzw. Bedürfnisse von anderen stillst).

Und diese Problemlösung ist dann der Wert für den das Geld im Endeffekt steht.

Wie kannst du also deinen Wunsch nach „mehr Geld“ erfüllen:

Du musst mehr Probleme lösen!

Das ist im Grunde der einzige Weg, mehr Wert zu erzeugen und so mehr Geld zu bekommen.

3. Kenne deine Fixkosten

Der fast wichtigste Punkt ist, einen Überblick über deine Finanzen zu haben. Dabei spielen die sogenannte „Fixkosten“ eine besondere Rolle.

Was sind Fixkosten? Fixkosten sind die Ausgaben, die wiederkehrend anfallen und planbar sind.

Im Prinzip zählen zu den Fixkosten alle Kosten, die auch irgendwie vertraglich geregelt sind.

Das bedeutet sie fallen regelmäßig und planbar an.

Das tückische ist es, dass nicht alle dieser Kosten monatlich anfallen. Daher kann man leicht den wirklichen Überblick darüber verlieren.

Einiges fällt jährlich an und einiges vielleicht vierteljährlich. Das bedeutet, dass diese Kosten häufig „vergessen“ werden, bzw. „plötzlich“ auf einen zukommen.

Daher, mach dir eine klare Liste dieser Kosten.

Beispiele:

  • Miete, Strom, Gas…
  • Beiträge in Vereinen, Fitnessstudios
  • Abonnements von Zeitschriften, Online Diensten…
  • KFZ-Raten und Steuern
  • Versicherungen

Tipp: Rechne die Beträge alle auf den Monat um. So kennst du deine Fixkosten, die im Durchschnitt jeden Monat auf jeden Fall von deinem Lohn „weg gehen“.

4. Habe einen Überblick über deine Ausgaben

Mit flexiblen Ausgaben sind alle Ausgaben gemeint, die variabel sind. Also nicht exakt planbar.

Wie zum Beispiel Lebensmittel, Kleidung, Restaurant-Besuche…

Einfach alles, was über den Monat anfällt.

Um einen wirklichen Überblick zu behalten, ist es sinnvoll (wenigsten eine gewisse Zeit) diese Ausgaben aufzuschreiben.

Also eine Art Haushaltsbuch zu führen.

Mach daraus eine Gewohnheit. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass genau hier enorm Potenzial steckt.

Denn den meisten Menschen ist ihr Verhalten nicht bewusst. Häufig hilft das notieren der Ausgaben, bestimmte Ausgabefallen aus dem Alltag zu entdecken.

Tipp: Es gibt hierfür viele gute Apps für das Smartphone.

Aber es reicht natürlich auch aus, Kassenbons zu sammeln und diese jeden Abend oder regelmäßig in ein Haushaltsbuch zu überführen.

5. Schaffe dir Rücklagen

Was ist der häufigste Grund dafür, dass Menschen in finanzielle Schieflage geraten?

Plötzlich unerwartete Ausgaben.

  • die Waschmaschine gibt den Geist auf…
  • das Auto muss in die Werkstatt
  • oder ein neuer Fernseher „muss her“

*Zack* und schon ist man „im Dispo“.

Jedenfalls wenn man „von der Hand in den Mund“ gelebt hat.

Also plane immer solche Ausgaben mit ein und bilde Rücklagen.

Du kannst dir merken:

Wer immer pessimistisch plant, spart sich automatisch langsam „reich“.


Per von geldverstehen.de

Schaffe dir eine Struktur. Im optimalen Fall hast du sogar unterschiedliche Budgets und Töpfe für die unterschiedlichen Ausgaben.

Das ganze kannst du für jegliche Ausgaben machen, zum Beispiel auch für Ausgaben, wie Kleidung kannst du dir ein festes Budget monatlich einplanen. Auf dieses kannst du dann zurück greifen, wenn du dir etwas neues kaufen möchtest.

So werden deine Finanzen deutlich planbarer und wenn du ein bisschen pessimistisch planst, sollte jeder dieser Ausgabe-Töpfe (Rücklagen…) langsam wachsen.

6. Bau dir ein Vermögen auf

Der vielleicht wichtigste Punkt überhaupt.

Egal, in welcher Lage du steckst.

Ob du Pleite bist, Schulden hast, kein geregeltes Einkommen – fange sofort damit an dir ein Vermögen aufzubauen.

Warum?

Das ist der einzige Weg in die Unabhängigkeit.

Du kannst noch so viel Geld verdienen irgendwann – du musst lernen wie du Geld behältst und es für dich arbeiten lässt.

Was mit Vermögensaufbau gemeint ist und wie du das am besten anstellst, habe ich in einem extra Artikel beschrieben.

Lies dir auch unbedingt meine persönliche Geschichte dazu durch, dort beschreibe ich, wie ich zu meinen Geldmagneten mit dem Namen „goldene Gans“ gekommen bin.

7. Vermeide diese 4 Fehler

Die 4 größten Fehler, die viele Menschen im Umgang mit Geld machen:

  1. Immer alles ausgeben.
    Jeder hat Geld zur Verfügung. Egal wie viel es ist: Gibst du alles immer nur aus, lebst du „von der Hand in den Mund“ und deine Situation bleibt die Gleiche.
    Leider wird im allgemeinen Sprachgebrauch so jemand als „der kann mit Geld umgehen“ angesehen, ganz einfach Aufgrund der Tatsache, dass er mit seinem Geld auskommt. Jede unvorhersehbare Ausgabe kann so jemanden aber in Schwierigkeiten bringen.
  2. Konsumschulden aufnehmen.
    Es gibt Schulden, die sinnvoll sind und Schulden die keinen Sinn machen. Schulden, die rein für den Konsum aufgenommen werden, machen keinen Sinn! Wenn das Geld für ein bestimmtes Konsumgut nicht da ist, kaufe es nicht! Fertig. Schulden machen nur Sinn, wenn eine finanzielle Absicht dahinter steht.
  3. Nur sparen um es wieder auszugeben.
    „Wenn du etwas haben möchtest, musst du dafür sparen.“
    So oder so ähnlich lernen es wohl die meisten Kinder. Und das ist ansich auch nichts verkehrtes. Nur Unabhängig macht das natürlich nicht. Ein Sparen für späteren Konsum ist sinnvoll. Aber es ist im Grunde genau dasselbe, wie in Punkt 1 „Alles ausgeben“.
  4. In Kauf-Fallen tappen.
    Da draußen wimmelt es von Sonderangeboten, Schnäppchen und ähnlichem. So viele Dinge, die überhaupt nicht gebraucht werden, werden tagtäglich gekauft. Deswegen: Halte immer die Augen offen, wo du in solche Fallen tappen könntest und vermeide diese, so oft wie möglich.

Weitere Tipps für den Umgang mit Geld

Das wichtigste im Umgang mit Geld ist, zu wissen, dass sich die Welt verändert. Erfolgreich mit Geld zu sein, heißt auch ein Leben lang zu lernen. Weitere Tipps:

  • Wenn du langfristig erfolgreich mit deinem Geld sein möchtest, dann darfst du dich damit auch beschäftigen. Beispiel: Geld nur auf der Bank liegen zu haben, bedeutet, dass es weniger wird (Aufgrund von Inflation). Daher ist es wichtig sein Geld „arbeiten“ zu lassen. Im ersten Schritt könntest du dich damit beschäftigen, den Unterschied zwischen Investieren und Konsumieren kennen zulernen.
  • Menschen, die mit Geld erfolgreich sind, machen einige Dinge grundlegend anders, als die Masse. Schaue, wer sich, in deinem Umfeld, anders verhält und andere Ergebnisse mit seinen Finanzen erzielt. Lies auch dazu meinen Artikel Wie Reiche denken.
  • Meine Geschichten, Erfahrungen und besten Tipps, teile ich in meinem Newsletter. Du kannst dich hier kostenlos eintragen:
    Kein Spam. Kein Bullshit. Jederzeit abmeldbar.

4 Kommentare

  • Danke für diesen sehr inspirierenden Artikel, lieber Per,

    ja, da stimme ich dir vollkommen zu. Wenn man sich mit Geld nicht beschäftigt, dann wird das nix mit dem Sparen.
    Das musste ich auch immer wieder schmerzlich selbst erfahren. Seit ich mich aber jetzt wirklich um mein Geld wesentlich besser kümmere, wächst meine goldene Gans 🙂
    Ich kann auch nur jedem raten, sich mit dem Thema ausführlich zu befassen, auch wenn es nicht so wichtig erscheint. Denn die Auswirkungen davon spürt man einfach. So oder so…..

    Herzliche Grüße
    Barbara

  • Hey Per,

    Klasse Artikel! Danke! Ich finde mich leider des öfteren wieder da ich zur Zeit wirklich schlampig mit meinem Geld umgehe – bzw. mit meinen Sparplänen.
    Ich leiste mir viel und überlege meistens kaum oder gar nicht vorher. Was mir gefällt kaufe ich. Der Kontostand fällt derweil immer weiter ab….
    Zugegeben, ich geb viel Geld für Fortbildung, Weiterbildung und Online Projekt aus. Allerdings kommen dazu immer noch Kosten, die ich evtl sparen könnte (immer essen gehen bei den Fortbildungen, unnötige Online Produkte). Und „mal hier ne Kleinigkeit gönnen“ ist leider in der Summe weitaus mehr als nur ne Kleinigkeit…
    Ich mach immer wieder Inventur, heißt alle monatlichen Ausgaben aufnehmen. Fazit vom letzten Monat: Weitaus über die Verhältnisse gelebt.
    Da muss ich schnell was ändern und hoffen, dass das Online Business bald Früchte trägt 🙂
    Danke für den Artikel und die Erinnerungen!

    Liebe Grüße, Benedikt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.