Reiche Menschen denken anders – Welche Denkweise dich reich macht!

Wie Reiche Menschen denken

„Der Teufel sche*ßt immer auf den gleich Haufen.“

„Die Reichen werden immer reicher.“

Aha. Ja stimmt, und warum ist das so?

Lies weiter und erfahre:

  • Den Unterschied von „Normalo-Denken“ zum Denken von Reichen.
  • Welche Denkmuster von Reichen entscheidend sind und warum
  • Wie du, nach und nach, dein Denken auf Reichtum ausrichtest.

Artikelinhalt:

  1. Wie Glaubenssätze deine Realität bestimmen
  2. 11 Beispiele, wie Reiche denken
  3. „Was glaubst du über Geld?“ – Übungen
  4. So veränderst du deine Glaubenssätze

Deine Glaubenssätze regieren dich und dein Leben…

Erfolg beginnt im KopfGanz kurz und easy: Wie funktioniert Erfolg?

> Erfolg ist immer das Resultat deiner Handlungen.

Was ist entscheidend dafür, wie du handelst?

> Du handelst aus deinen inneren Überzeugungen.

Und genau diese werden Glaubenssätze genannt.

„Glaubenssätze sind Überzeugungen, die tief in uns verankert sind.“

Die meisten unserer Glaubenssätze sind uns nicht bewusst. Wir verhalten uns quasi ganz automatisch danach.

Wie Glaubenssätze wirken…

Beispiel: Jemand ist davon überzeugt, dass er schlecht einparken kann (bewusst oder unbewusst).

Was glaubst du passiert jedesmal, wenn es dann um das Einparken geht?

Richtig – die Person wird unruhig und nervös… und… bekommt jedesmal Schwierigkeiten beim Einparken.

Sie beweist sich also, wieder und wieder, dass der Glaubenssatz wahr ist – dadurch wird dieser noch weiter gefestigt.

Das Beispiel beinhaltet einen ziemlich offensichtlichen Glaubenssatz. Die meisten wirken allerdings im Verborgenen.

Genau aus dem Grund bestimmen unsere Glaubenssätze so stark unser Leben.

Glaubenssätze und Geld

Gerade zum Thema Geld gibt es sehr viele, sehr verbreitete Glaubenssätze. Häufig sind diese eher negativer Natur.

Beispiel für einen Glaubenssatz:

„Geld allein macht nicht glücklich.“

(Auch bekannt als „Geld ist nicht alles.“)

Schon mal gehört? Oder besser schon mal „geglaubt“?

Die Aussage hinter diesem Satz können wir beide wohl so unterschreiben, oder?

– Denn: Geld alleine kann dich nicht glücklich machen –

Viele lebensnotwendige Dinge kannst du nicht mit Geld kaufen.

Doch, was passiert, wenn du diesen Satz ungefiltert in dein Unterbewusstsein aufnimmst?

Mit welcher Energie gehst du damit durch dein Leben?

Sicherlich keine positive in Bezug auf Geld.

Klar, Geld ist nicht das einzige was zählt, dennoch lassen sich mit Geld viele Dinge tun, die glücklich machen können.

Welche Energie hat im Gegenzug ein neuer Glaubenssatz:

„Geld macht glücklich, weil sich mit Geld viele positive Dinge erzeugen lassen.“

Ich denke auch diesen Satz kannst du so unterschreiben, oder?

Was denkst du, mit welchem dieser Glaubenssätze, hast du ein besseres Gefühl beim Thema Geld?

Mit welcher Grundannahme lässt sich eher Reichtum erzeugen?

Oder, mit welchem Glaubenssatz möchtest du durch die Welt gehen?

Ich hoffe doch mit dem Zweiten.

11 Beispiele, die den Glauben von reichen Menschen auszeichnen

Reiche denken anders über GeldFinanziell erfolgreiche Menschen denken anders, sie haben andere Glaubenssätze und zu einigen Dingen andere Einstellungen.

Hier 11 Beispiele dafür:

  1. Während erfolglose Menschen glauben „man kann nicht alles haben“, konzentrieren sich erfolgreiche Menschen immer auf das „wie kann ich alles haben“. Sie denken also in UND.
    Beispiel: Sie wollen das Leben genießen UND immer reicher werden. Beides ist möglich. Die meisten schließen diese Möglichkeit nur schon von vornherein aus. Reiche Menschen finden einen Weg beides zu haben.
  2. Erfolgreiche Menschen gehen in Vorleistung. Sie arbeiten für Ergebnisse und lassen sich dann dafür bezahlen. Die meisten erfolglosen Menschen tauschen einfach nur ihre Zeit gegen Geld. Reiche Menschen denken immer an die Ergebnisse ihrer Arbeit.
  3. Die eher weniger erfolgreichen Menschen mit Geld glauben „für Geld muss man arbeiten“. Die wirklich richtig reichen und erfolgreichen Menschen glauben „mein Geld muss für mich arbeiten“. Sie legen ihren Fokus darauf, Geld zu behalten und dann zu investieren, und so für sich arbeiten zu lassen.
  4. Wie ein Mensch über andere erfolgreiche Menschen denkt, bestimmt zu großen Teilen sein eigenes Schicksal. Erfolglose Menschen spüren Neid und Hass. Erfolgreiche Menschen geben anderen reichen Anerkennung. Sie nehmen sich diese als Vorbilder.
  5. Willst du erfolgreich mit Geld sein, darfst du eine wichtige Unterscheidung kennen. Reiche Menschen „spielen um zu gewinnen“. Denn, sie haben den festen Glauben: Ich finde einen Weg zu gewinnen. Während viele Menschen in der Mittelschicht hingegen, einfach nur Angst haben zu verlieren. Somit haben sie niemals überhaupt die Chance zu gewinnen.
    „Always play to WIN, not to NOT LOSE.“

Play to win

  1. Die Menschen, die immer nur auf eine kurzfristige Befriedigung von Bedürfnissen schauen (schnell und sofort Geld, Konsum, Luxusgüter…), werden in der Regel nicht langfristig erfolgreich. Daher wissen erfolgreiche Menschen, dass langfristiger Erfolg genauso wichtig ist. Sie sind bereit kurzfristige Befriedigungen auch mal hinten an zustellen.
  2. Ein entscheidender Unterschied zwischen armen und reichen Personen, ist der, dass arme sich nur um ihre eigenen Probleme kümmern, und die reichen Menschen die Probleme anderer lösen wollen. Sie schaffen Werte für andere und lassen sich diese dann bezahlen. Auch zum Beispiel für Gehaltsverhandlungen ist dieses Mindset von entscheidender Bedeutung.
  3. Erfolgreiche Menschen glauben immer, dass sie für ihre Lebenssituation verantwortlich sind. Sie suchen die Verantwortung immer bei sich selbst. Damit haben sie die Chance, in Zukunft neue Ergebnisse zu bekommen. Erfolglose Menschen glauben an Schicksal und suchen den Fehler bei anderen.

„Verrückt ist der, der immer die gleichen Dinge tut, aber andere Ergebnisse erwartet“ – Einstein

  1. Die meisten erfolglosen Menschen haben Angst Fehler zu machen. Reiche Menschen hingegen glauben, dass Fehler zu machen gut ist. Sie entscheiden sich daraus zu lernen und glauben: „Jeder Fehler bringt mich meinem Ziel näher, denn ich lerne so wie es funktioniert.“
  2. Warum werden häufig erfolgreiche Menschen immer erfolgreicher? Sie glauben nicht alles zu wissen. Sie wollen ständig lernen. Daher konzentrieren sie sich auf ihre Bildung. Anstatt einfacher TV-Unterhaltung lesen sie lieber Bücher.
  3. Reiche Menschen kennen den Unterschied zwischen Investment und Konsumgut. Sie sind ständig auf der Suche nach neuen Investment-Möglichkeiten und handeln danach. Konsum ist für sie nur zweitrangig. Arme Menschen konzentrieren sich nur auf das nächste Konsumgut was auf sie wartet.

Das waren elf Beispiele, wie das Denken der Reichen sich von dem Denken von ärmeren Menschen unterscheidet.

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So veränderst du deine Glaubenssätze…

Glaubenssätze verändernDer allerwichtigste Schritt deine Glaubenssätze zu verändern ist:

Du musst diese kennen!

Im folgenden ein paar Fragen, die dir helfen werden, dein eigenes Verhalten und deine eigenen Gedanken zum Thema Geld zu verstehen:

  • Was glaubst du selber über Geld? Mach dir Gedanken darüber, mit welchen Glaubenssätzen zum Thema Geld du durch die Welt läufst. Sind diese positiv und anziehend, oder gibt es da auch hinderliche Gedanken?
  • Welche Person, in deinem Leben, hatte den größten Einfluss auf deine Gedanken über Geld? Wer war die Person, dessen Regeln und Glaubenssätze heute deinen Umgang mit Geld prägen? Es soll nicht um Schuldzuweisung ala „die Oma ist Schuld, dass ich kein Geld habe“ gehen. Nein, vielmehr darum, dir bewusst zu machen, woher deine Ideen zum Thema stammen. Was hat speziell diese Person aus seinen Finanzen gemacht im Laufe der Jahre? Hältst du es für sinnvoll diese Ideen weiter zu leben? Bzw. welche davon möchtest du verändern?
  • Was glauben die Menschen in deinem Umfeld über Geld? Vielleicht hast du dieses Zitat von Jim Rohn (amerikanischer Motivationstrainer) schon einmal gehört: „Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du deine meiste Zeit verbringst.“ Daher schaue dir genau diese Menschen (Eltern, Geschwister, engste Freunde) an – und frage dich: Was denken diese über Geld? Wie sprechen sie über Geld? Wie erfolgreich sind diese Menschen finanziell? Welche Glaubenssätze könnten hinter deren „Erfolgen“ liegen? Konkret: Wessen verhalten möchtest du adaptieren?

Am besten, du stellst dir diese Fragen bewusst immer wieder. Schreibe dir auf, welche Gedanken dir in den Kopf kommen. So machst du dir deine Glaubenssätze maximal bewusst.

Neue Glaubenssätze etablieren

Mit der Erkenntnis deiner aktuellen Glaubenssätze, hast du mehr als die halbe Miete bereits eingefahren.

Sobald du diese kennst und wahrnimmst, wirst du automatisch anfangen die negativen auszufiltern.

Suche dir bewusst Gegenbeispiele zu den Glaubenssätzen, die du ablegen willst.

Schaffe neue Gedanken und fange an diese immer mehr und häufiger zu verwenden.

Denkweisen sind auch immer Gewohnheiten, diese kannst du nur nach und nach verändern. Häufig sind alte Gewohnheits-Gedanken sehr eingefahren.

Je mehr Optionen du hast, desto leichter wird es dir Fallen die Weichen für neue Gedanken-Wege zu stellen.

Weichen stellen für neue Gedanken zum Thema Geld

Hier ein paar Glaubenssätze, mit denen du dich anfreunden darfst:

  • „Wer Geld hat, hat Optionen.“
  • „Mit Geld kann man viel Gutes tun.“
  • „Ich ziehe Geld an wie ein Magnet.“
  • „Ich liebe Geld.“
  • „Jeder sollte reich und vermögend sein.“

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2 Kommentare

  • Hallo Per,
    toller und erkenntnisreicher Artikel und sehr informative Webseite zum Thema „Geld“! Einiges davon war mir bereits bekannt, allerdings eröffnen sich hier Details und Aspekte mit Tiefgang, die ich so bisher noch nicht kannte. Ich konnte hier einiges lernen und mitnehmen 🙂
    Vielen Dank.

    Viele Grüße,
    Heidi

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