Geld sparen – Anleitung (inkl. 22 Experten Tipps)

Bist du auf der Suche nach cleveren Tipps zum Geld Sparen im Alltag?

Oder suchst du eine Antwort darauf, wie du dein Geld generell besser zusammen halten kannst?

Dann bist du hier richtig:

  • 22 Finanz-Experten beantworten die Frage: "Was ist dein bester Spartipp?"
  • Die häufigsten Fehler und Stolpersteine beim Sparen.
  • Wie viel Geld jeder pro Jahr ansparen können sollte.
  • Wie dein Sparvorhaben auch nachhaltig garantiert zum Erfolg führt.

Und vieles mehr. Viel Spaß beim Lesen!

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Die Wahrheit über klassische Spartipps

Ich gebe (in meinen Coachings) so gut wie keine Spartipps.

Warum? In einer professionellen Ernährungsberatung geht es auch um eine nachhaltige, ganzheitliche und gesunde Ernährungsweise und nicht um eine fixe Abnehm-Diät.

Schnelle, einfache Spartipps sind sicherlich wertvoll, führen leider oft nur dazu, dass das Ersparte an andere Stelle ausgegeben wird.

Damit du langfristig von einer Einsparungsmaßnahmen profitierst, ist es wichtig dafür zu sorgen, dass diese auf "fruchtbaren Boden" fallen.

In diesem Artikel geht es (neben den Experten-Tipps) besonders darum, wie so ein fruchtbarer Boden in der Praxis aussehen kann.

Uwe Glinka & Kurt Meier

Experten-Spartipp #1: Nie mit knurrendem Magen einkaufen gehen, wenn man hungrig ist landen auch Produkte im Einkaufswagen, die man eigentlich überhaupt nicht einkaufen müsste.


Uwe Glinka & Kurt Meier (diesparratgeber.de)

Langfristig von deinen Sparmaßnahmen profitieren

Wir wollen also den berühmten Jojo-Effekt (auf deinem Konto) vermeiden.

Dein Ziel sollte es sein, dein Geld langfristig besser zusammen zuhalten (und nicht nur mit einem Trick kurzfristig deinen finanziellen Spielraum zu erhöhen).

Dafür brauchst du etwas, was ich ein "solides finanzielles Fundament" nenne.

Man kann auch von einer Strategie sprechen, mit der du dir nach und nach ein Vermögen aufbaust und die dich von Monat zu Monat unabhängiger macht...

In meinen Coachings erlebe ich es immer wieder... 

Sobald ein solches Fundament errichtet ist, bekommen Menschen Spaß daran ihr Geld mehr und mehr zusammen zu halten.

Das ist die Grundlage dafür, dass einzelne Spartipps so richtig zünden.

Christian Baier

Experten-Spartipp #2: Sehr oft bekommen Menschen den Drang sich etwas kaufen zu müssen. Meist angeregt durch gutes Marketing, welches den Moment und Gefühle ausnutzt, die auf Produkte assoziiert werden. Es ist manchmal schwer dem zu entkommen. Wenn ich den Drang habe mir spontan etwas kaufen zu wollen, dann schreibe ich es auf einen Zettel und werfe es in eine Nachdenk-Schublade / Kiste. Alles was nicht zum täglichen Leben gehört und einen definierten Wert übersteigt (bei mir 50 Euro) kommt auf diesen Zettel. Danach heißt es mindestens eine Woche vergehen zu lassen. Oftmals ist das „Ich brauche das Etwas“ Gefühl komplett weg.


Christian Baier (selbst-schuld.com)

Dani Parthum

Experten-Spartipp #3: Investiere in eine Farbberatung (und eventuell auch Imageberatung). Warum? Weil du dann erkennst, welche Farben dir stehen und welcher Kleidungsstil zu dir passt. Das spart Tausende Euro an Fehlkäufen. Und reduziert nebenbei auch die Zahl der Klamotten, weil Mensch bewusster seine Kleidung einkauft.


Dani Parthum (geldfrau.de)

Was macht Sparen eigentlich so mühselig?

Im Grunde ist kann es doch nicht so schwer sein, sein Geld zusammen zu halten, oder?

Die Realität sieht leider oft anders aus. Aber woran liegt es, dass unser Sparvorhaben häufig doch scheitert?

Es gibt ein paar Muster, die sich in meinen Coachings oft als Hindernisse herauskristallisieren...

Die drei größten Hürden und die entsprechenden Gegenmaßnahmen schauen wir uns jetzt an...

Unsere Konsumgesellschaft (die erste Hürde)

Wir brauchen nicht lange um den heißen Brei reden:

Geld ausgeben ist das „normalste der Welt“.

Wir leben in einer Konsumgesellschaft, werden rund um die Uhr mit Werbebotschaften zum Kaufen animiert.

Reizüberflutung in der Konsumgesellschaft

Wir sind einer ständigen Reizüberflutung ausgesetzt.

Die halbe Welt will also, dass du konsumierst!

Ein neues Smartphone, ein großes Auto, tolle Kleidung. Die Verlockung ist groß.

Es ist also kein Wunder, dass der Vorsatz "weniger Geld ausgeben" genauso schnell über Board geworfen ist, wie jeder andere 0815-Vorsatz auch...

Vanessa

Experten-Spartipp #4: In der heutigen Zeit sind wir alle einen sehr hohen Lebensstandard gewöhnt. Doch wenn wir ehrlich sind, benötigen wir die meisten Dinge nicht wirklich – benötigen wir wirklich jeden Monat neue Anziehsachen? Müssen wir unser Handy wirklich alle 2 Jahre wechseln? Müssen wir so oft auswärts essen oder ausgehen? Oder ist es nicht manchmal auch schöner, sich mit Freunden zu Hause zu treffen und selbst zu kochen? Es gibt so viele Dinge und Gewohnheiten, die wir einfach einmal hinterfragen sollten wenn wir Geld sparen möchten – auch ohne größere Einbußen bzgl. des Lebensstandard hinnehmen zu müssen.


Patricia

Experten-Spartipp #5: Weg mit der Karte! Das Zahlen per Karte ist komfortabel, sorgt aber dafür, dass man mehr Geld ausgibt und schneller den Überblick über die Ausgaben verliert. Ich spare viel Geld, indem ich am Anfang des Monats einen festen Betrag als Haushaltsgeld abhole. Diesen Betrag teile ich dann durch 4 und verteile das Monatsbudget auf 4 Briefumschläge.


Patricia (moms-blog.de)

Uwe Glinka & Kurt Meier

Experten-Spartipp #6: Auf dem Wochenmarkt oder beim Bäcker kann man kurz vor Feierabend die Produkte teilweise mit bis zu 50% Nachlass bekommen.


Uwe Glinka & Kurt Meier (diesparratgeber.de)

Die Grundlage langfristig erfolgreich zu Sparen

Weniger Ausgeben zu wollen reicht also nicht aus. Wer wirklich langfristig weniger Geld ausgeben möchte, der braucht einen motivierenderen Grund. 

Daher sollte die erste Frage sein: Warum willst du überhaupt Geld sparen?

Je größer der Antrieb, desto größer die Chance auf nachhaltigen Erfolg. 

Beispiele:

  • Vielleicht nerven dich deine täglichen Geldsorgen so sehr, dass du diese ablegen möchtest.
  • Oder du möchtest mit deinem Umgang mit Geld ein Vorbild für deine Kinder sein.
  • Du hast konkrete Wünsche für deine Zukunft (oder die Zukunft der eigenen Familie).
  • Oder du setzt dir große Ziele, wie zum Beispiel eine berufliche Veränderung für die du die finanziellen Spielraum benötigst.

So banal wie es klingt, dieser erste Schritt kann wahre Wunder bewirken.

Erster Baustein: Eine klare Motivation

Mach dir klipp und klar bewusst, warum du eigentlich deinen Konsum einschränken möchtest.


Wenn du also das nächste Mal vor der Entscheidung stehst: „kaufen oder nicht kaufen“ – solltest du unbedingt einen guten Grund haben, der es wert ist, das Geld lieber zu behalten!

Lydia

Experten-Spartipp #7: Minimiere die Kosten die die immer wieder auftreten. Ganz nach dem Motto: Einmal Arbeit damit und monatlich sparen. Versicherungen, Verträge, Abos oder Miete – all diese Dinge kosten jeden Monat. Prüfe ob du deine Versicherungen wechseln kannst um monatlich Geld zu sparen. Kündige Abos die du nicht unbedingt brauchst – mal Hand aufs Herz benötigst du wirklich alle deine Zeitung- und Sportabos oder Netflix?


Gisela Enders

Experten-Spartipp #8: Wieviel Stunden willst Du für Deinen jeweiligen Konsumwunsch arbeiten? Rechne mal genau aus, wieviel Du pro Stunde verdienst: Nimm Dein monatliches Einkommen und ziehe alle zusätzlichen Kosten, die Du für Deinen Job noch aufwendest (Mittags Essen gehen, Sprit, Monatskarten etc.) davon ab. Dann hast Du sozusagen Dein reelles Netto. Dann nimmst Du Deine wöchentlichen Stunden und addierst die zusätzliche Zeit, die Du brauchst, um zu Deiner Arbeitsstelle zu kommen oder die Du nebenbei dann doch zu Hause arbeitest sowie natürlich alle unbezahlten Überstunden. Das ist dann Deine echte wöchentliche Stundenzahl. Diese rechnest Du aufs Jahr hoch und ziehst den Urlaub ab. Die Gesamtzahl teilst Du durch dein reales Jahresnetto. Jetzt hast Du Deinen echten Stundenlohn. Ich weiß, er ist manchmal erschreckend niedrig. aber Du kannst Dich jetzt ehrlich fragen, ob Du für die neue Hose 6 Stunden arbeiten willst, ob der Kaffee 30 Minuten Arbeit wert ist und ob ein Friseurbesuch 4 Stunden Arbeit rechtfertigt. Ehrlichkeit hilft viel beim sparen, finde ich!


Gisela Enders (klunkerchen.com)

Das Gesetz der Verschwendung (Hürde zwei)

Ich denke jeder kennt das folgende Phänomen: Mit steigendem Einkommen steigt auch der eigene Lebensstandard.

Es steht sogar bei wikipedia und hat einen Namen:

Das Gesetz der Verschwendung​.

Es besagt, dass unsere Ausgaben automatisch bis an die Grenze unseres Einkommens steigen.

Wir geben also unser Geld quasi automatisch aus (wenn wir nicht aufpassen).

Dieses Verhalten ist völlig unabhängig von Einkommensschichten oder Bildung zu beobachten.

Ingo Waldmann

Experten-Spartipp #9: Sparen kann man nur, wenn wir uns bewusst sind, dass wir nur ein bestimmtes Einkommen zur Verfügung haben und mit diesem auch zurecht kommen müssen. Und das Ziel haben, davon sogar noch etwas zurücklegen können. Unzählige Spartipps gibt es heute und meist verpuffen sie unterm Strich auch wieder. Obwohl, richtig angewendet können sie viel bringen. Das hängt aber vom eigenem Lebensstil ab. Unser Leben ist heute darauf ausgelegt, alles sofort haben zu können, ob mit oder ohne Geld. Das Banken- und Kreditsystem machen es möglich und arbeiten auch sehr aggressiv darauf hin. Auf etwas zu warten und darauf hinzusparen, ist heute verpöhnt. Leben auf Pump ist gesellschaftsfähig geworden und gehört zum guten Ruf. Wer diesen Kreislauf mental und praktisch nicht durchbrechen kann, für den bleiben angewendete Spartipps nur eine Gewissensberuhigung, aber im Grunde ändert sich nichts.


Tim Reichel

Experten-Spartipp #10: Formuliere ein schriftliches Sparziel! Erst dann, wenn du dein Sparvorhaben schriftlich fixiert hast, entwickelt es die nötige Verbindlichkeit und wird zu einem konkreten Plan. Dadurch bekommst du Orientierung, konzentrierst dich aufs Wesentliche und wirst motivierter sparen als jemals zuvor.


Tim Reichel (studienscheiss.de)

Der Schlüssel dein Geld besser zusammen zu halten

Der beste Nährboden für das Gesetz der Verschwendung ist Chaos.

Doch leider sind die Finanzen der meisten Menschen genau das. 

Warum ist das so?

Wir haben im Alltag diverse Geldflüsse: Kleine Ausgaben. Größere Ausgaben. Regelmäßige Ausgaben. Unregelmäßige Ausgaben. Unerwartete Ausgaben. Und so weiter...

Da ist es ohne aktives zutun unmöglich den Überblick zu behalten...

Das Chaos regiert und keiner hat den Überblick.

In unseren Finanzen geht es oft so zu wie auf einer viel befahrenen Straßenkreuzung.

Und sobald ein klarer Überblick fehlt, schlägt das Gesetz der Verschwendung gnadenlos zu und das Geld ist am Ende des Monats weg.

Du solltest dir also unbedingt bewusst machen:

  • Wie viel Geld du überhaupt ausgibst.
  • Was deine größten Ausgabeposten sind.
  • Welcher Bereich deines Lebens wie viel Geld verschlingt.
  • Was finanziell für dich drin ist und was nicht.

Erst wenn du deine Ausgaben und Kosten kennst, kannst du nachhaltig Einfluss darauf nehmen und deine Ausgabegewohnheiten anpassen.

Zweiter Baustein: Ordnung und Klarheit

Wenn ich eine Sache beobachte in meinen Finanzcoachings, dann dass sobald jemand seine Ausgaben schwarz auf weiß vor sich liegen hat, die ersten Anpassungen (fast automatisch) passieren.

Vorher tappt man nämlich nur im Dunkel, hat vielleicht Vermutungen, wo zuviel Geld verloren geht. 


Nachdem für Klarheit gesorgt wurde, zeigt sich meistens erst das wahre Einsparungspotential...

Florian Bassfeld

Experten-Spartipp #11: Vollkommen unterschätzt wird beim Thema Sparen unsere eigene Kreativität. Nicht umsonst heißt es „Not macht erfinderisch!“ So habe ich mir 2017 meinen Traum vom Reisen selbst ohne großes Erspartes verwirklicht, indem ich es sportlich gesehen habe und mit einem Supermarkt-Fahrrad einmal ohne Geld durch Deutschland geradelt bin. Mit 0€ ging es los und mit 300€ kam ich zurück. Mein Motto ist daher: Sparen ist eine tolle Sache die uns viel Freiheit ermöglicht – aber nur, wenn wir nicht auf eine bessere Zukunft hin sparen, denn während wir fleißig Vermögen ansammeln, wird von unserem Lebenszeit-Konto ständig weiterabgebucht.“ Es gilt daher alle unnötigen Fixkosten radikal zu eliminieren um bei minimalen Ausgaben eine maximale Lebensqualität zu erreichen. So gingen während meiner Reise zum Beispiel nur Krankenversicherung und Handy in Höhe von 200€ vom Konto weg, wodurch 1000€ bei mir statt nur einen Monat ganze fünf gereicht haben!


Florian Bassfeld (deinlebenrockt.de)

Uwe Glinka & Kurt Meier

Experten-Spartipp #12: Gehen Sie nie ohne Einkaufszettel in den Supermarkt – das bewahrt Sie davor, etwas zu vergessen oder Unnötiges einzukaufen.


Uwe Glinka & Kurt Meier (diesparratgeber.de)

Stefan

Experten-Spartipp #13: Im Leben sind diverse Versicherungen einfach sinnvoll. Eine Kündigung macht in vielen Fällen keinen Sinn. Doch warum zahlst du deine Beiträge noch monatlich. In den monatlichen Beiträgen sind oft sehr hohe Skontogebühren von bis zu 7% enthalten. Mit einer einfachen Umstellungen und dem Zurücklegen, der monatlichen Beiträge auf dein Tagesgeldkonto, kannst du bequem 7% sparen. Spar dir deine jährliche Versicherungsbeiträge einfach monatlich an und bezahle am 01.01. eines jeden Jahres deinen Beitrag. Kalkuliere diese Beiträge ruhig etwas höher, da Versicherungen auch gerne mal die Beiträge erhöhen. Durch diese Methode budgetierst du sogar deine Finanzen.


Eine unvorteilhafte Konditionierung aus der Kindheit (Hürde drei)

Wahrscheinlich kennst du auch folgendes:

Als Kind wurde uns beigebracht zu "sparen".

Es hieß "Möchtest du ein neues Fahrrad (ein bestimmtes Spielzeug oder ähnliches) haben, dann musst du dafür sparen".

Sparen um Geld auszugeben

Sparen um Geld auszugeben

Das ist grundsätzlich sicherlich eine gute Idee!

Es konditioniert dich darauf auf etwas "hinzusparen"...

Aber "Sparen" hat so immer nur den Zweck, das Geld wieder auszugeben und (langfristig) nicht zu behalten.

Das steht einer positiven Entwicklung deiner Finanzen (Vermögensaufbau, Altersvorsorge...) natürlich im Wege. 


Interesse an effektiven Strategien dein Geld besser zusammen zu halten?
Dann komm in meinen Newsletter:

Eine simple Strategie die das Sparen für dich übernimmt

Wir neigen also dazu unser Erspartes wieder anzubrechen (zum Beispiel bei größeren Wünschen, oder wenn es hart auf hart kommt).

Deswegen brauchst du eine Strategie.

Eine Strategie, die dafür sorgt, dass du von nun an nicht nur Geld sparst, sondern auch wirklich langfristig behältst.

Der simpelste Weg:

Sorge dafür, dass dein Erspartes auf deinem Blickfeld ist. Nach dem Motto "aus den Augen, aus dem Sinn".

Das einfachste ist ein neues Bankkonto zu eröffnen und jeden Monat einen festen Betrag per Dauerauftrag dorthin zu überweisen. 


Dritter Baustein: Ein System das FÜR dich arbeitet

Über den Monat zahlst du so viel Geld an andere Menschen (Vermieter, Bänker, Bäcker, Friseur, usw.). Im Grunde wird jeder von dir verlässlich bezahlt - nur du selber nicht....


Mit diesem Schritt setzt du dich selber auf die Liste!

Starte ruhig mit einem kleinen monatlichen Betrag. Sobald du siehst, wie dort ein kleines Vermögen wächst, wird es zunehmend Spaß machen und deinen Sparantrieb weiter steigern.

Die Summe, die JEDER pro Jahr ansparen können sollte

Ich behaupte, wer hinschaut und seine Finanzen aktiv gestaltet, der kann locker (mindestens!) 10% seines Monatseinkommen zur Seite legen.

(Ausgenommen Menschen und Familien, die am Existenzminimum leben.)

10 Prozent entsprechen:

Was bei 10% Sparquote im Jahr über bleibt.

Was mit einer Sparquote von 10% im Jahr über bleibt.

Sollte bei dir weniger hängen bleiben, dann komm in meinen Newsletter und ich zeige dir, wie du dort hinkommst:

Der Newsletter ist zu 100% kostenlos. Deine Daten sind sicher und bleiben anonym, du kannst dich im Zweifel mit einem Klick wieder abmelden.

Experten-Spartipp #14: Deine variablen Ausgaben entscheiden, ob dein Bankkonto am Ende des Monats im Minus oder im Plus ist. Überlege dir ganz genau, für welche Lebensbereiche du variable Ausgaben hast (z.B. Lebensmittel, Freizeit, Essen gehen, Friseur etc.). Teile nun jedem Bereich einen Betrag in Euro zu. Den Gesamtbetrag hebst du dann immer zu Beginn des Monats ab und teilst ihn auf deine ausgewählten Lebensbereiche auf. Somit kommst du nicht in Versuchung, Dinge mit der Karte unkontrolliert zu zahlen und hast am Ende des Monats mehr Geld zu Sparen übrig.


Matthias Eilers (matthiaseilers.de)

Tobias Mende

Experten-Spartipp #15: Es muss nicht immer die Gehaltserhöhung sein, die uns zu neuen Sparquoten-Höchstständen verhilft. Oftmals reicht es auch schon, die eigenen Konsumgewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen. Muss die Wohnung wirklich so groß sein? Brauche ich dieses Auto wirklich oder genügt ein kleineres? Oder kann ich gleich ganz darauf verzichten und mit Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren? Es gibt viele Möglichkeiten, die Kosten zu senken. Auch beim Strom kann man vielleicht sparen, indem man den Anbieter wechselt oder einfach weniger verbraucht (Geräte abschalten, LED-Leuchtmittel, …). So kann man oft die Sparquote drastisch erhöhen auch wenn es mal keine Gehaltserhöhung gibt.


Tobias Mende (der-finanzfisch.de)

Andreas Lorenz

Experten-Spartipp #16: Eine der Zeiten, die wahrscheinlich am meisten Geld in Deinem Leben kosten, ist die Zeit in der Deine Kinder aufwachsen. Besonders teuer sind die ersten Monate, in denen Dein Kind wahrscheinlich noch gar nicht auf der Welt ist. Du beginnst mit dem Nestbau und kaufst alles, was irgendwie halbwegs sinnvoll aussieht. Und natürlich – nur das Beste für Dein Kind! Natürlich weiß das der Handel und die Industrie und so bist Du leichte Beute für findige Verkäuferinnen. Mein Tipp, lass Dich unter keinen Umständen beim Einkaufen als „Erstlingsvater oder Mutter“ entlarven. Sollte es dennoch unumgänglich sein, dann gib zumindest an, dass Deine Geschwister schon viele Kinder haben und Du Dich da gut informiert hast.


Andreas Lorenz (papa-online.com)

Lohnt es sich in Zeiten von Minuszinsen überhaupt noch zu Sparen?

Überall ist die Rede von Null- bzw Minuszinsen. Es heißt: Die Sparer sind die Dummen.

Kann ich mein Geld dann nicht lieber ausgeben? Lohnt es sich überhaupt zu Sparen?

Na klar! Das es keine Zinsen (oder sogar Minuszinsen) mehr gibt, ist kein plausibles Argument sein Geld nicht zusammen zu halten.

Die größten finanziellen Verlierer werden immer die sein, die ihr gesamtes Geld ausgeben.

Wie auch schon Henry Ford gesagt haben soll: "Reich wird man nicht durch das, was man verdient, sondern durch das, was man nicht ausgibt."

Aber sicherlich ist es nicht sinnvoll sein Geld nur auf der Bank liegen zu lassen, sondern es (langfristig!) geschickt abzusichern bzw. zu vermehren.


Die eigenen Finanzen auf ein grundsolides Fundament stellen. Aber wie?
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Margarethe

Experten-Spartipp #17: Viele denken, man soll das Geld, was am Ende des Monats übrig bleibt sparen. Leider bleibt aber am Ende des Monats nur selten, und wenn, dann wenig übrig. Egal wie viel man verdient: Am Monatsende steht das Konto doch immer auf null oder sogar im Minus. Genau da liegt halt der Fehler: Man muss bereits am Anfang des Monats seinen Sparbetrag abziehen. Dann, wenn noch Geld zum Sparen vorhanden ist. Und zwar weg vom Girokonto auf ein Aktiendepot oder Tagesgeldkonto. Damit trickst man sich selbst ein wenig aus: Es ist so, als ob man dieses Geld nie gehabt hätte. Im Hintergrund wächst dafür der Sparbetrag immer mehr und ist vor wahllosen Spontankäufen und dem jährlichen Sale geschützt.


Margarethe (fortunalista.de)

Bastian

Experten-Spartipp #18: Wir Menschen sind Gewohnheitstiere und haben außerdem einen eingebauten Spieltrieb. Diese beiden Tatsachen klug miteinander kombiniert machen das Sparen zum Kinderspiel. Mein Rat an jeden angehenden Sparer lautet daher: Automatisiere das Sparen in kleinen Schritten, um es dir zu einer positiven Gewohnheit zu machen. Baue in diesen Automatismus eine Form von Gamification ein. Ich nutze dazu mein Sparspiel um Stufe für Stufe zu erklimmen und meine Banking-App, um regelmäßig über meinen Fortschritt informiert zu werden.


Bastian (etf-sparen.net)

Experten-Spartipp #19: Da unser Humankapital mit Abstand unser größtes Vermögen ist, ist der beste Spartipp einer, bei dem man sein Humankapital am kostengünstigsten steigern kann! Daher lautet mein bester Spartipp: Eigne dir möglichst viel und kostengünstigen Wissen an. Dies kannst du neben Podcasts hören am effektivsten mit dem Lesen von Büchern machen. Statt jedoch die Bücher zu kaufen, leihst du sie dir in deiner Stadt- bzw. Unibibliothek nahezu kostenlos aus. Durch den Verbundskatalog, wo alle Unibibliotheken miteinander verknüpft sind, kannst du fast jedes Buch lesen!


Langfristig von deinem Ersparten profitieren

Aus den bekannten Gründen (fehlende Zinsen + Inflation) macht es wenig Sinn sein Geld langfristig nur auf dem Konto liegen zu lassen.

Ich empfehle erst dann, wenn jemand systematisch und solide sein Geld zusammenhält und so monatlich ein stabil wachsendes Vermögen aufbaut, überhaupt erst das Thema Geldanlage anzugehen.

Langfristig bedeutet nämlich in diesem Zusammenhang in einem Zeithorizont von mindestens zehn Jahren zu denken.

Daher ist hier keine Eile oder Hektik geboten, sondern um sinnvolle Überlegungen, die auf einem soliden Fundament stehen. Man sollte sich mit dem Thema die nötige Zeit für Entscheidungen nehmen und nicht kopflos agieren. 

Das bedeutet natürlich auch, dass man sich mit dem Thema beschäftigen sollte. Ein kleiner Einstieg könnte mein Artikel dazu sein:

Mit kleinen Summen sinnvoll investieren

Vierter Baustein: Dein Erspartes absichern

Wenn es um das Thema Finanzen geht, geht es oft nur um Geldanlagen und Rendite-Pläne.

Viele "Finanzberater" spielen mit der Angst (Minuszins, Inflation, verpasste Zulagen...), aber Vorsicht - in der Regel verdienen diese Menschen ihr Geld mit dem Vermitteln von Finanzprodukten und sind natürlich in erster Linie daran interessiert deine Unterschrift zu kassieren.

Wer clever ist, der kann, mit relativ geringem Aufwand, seine Geldanlagen selber regeln.

Experten-Spartipp #20: Viele Menschen glauben, sie benötigen mehr Geld, um endlich auch Geld sparen zu können. Doch das ist ein großer Irrglaube. Denn wenn der Normal-Bürger eine Gehaltserhöhung oder zb. mal einen Bonus erhält, wird dieses Geld nicht gespart, sondern direkt ausgegeben. Fast immer steigt mit dem Gehalt im gleichen Verhältnis auch der Lebensstandard: Mehr Konsum, ein größeres Auto, eine größere Wohnung, neue Einrichtung usw. Am Ende des Monats ist dann das Konto genauso leer, wie vor der Gehaltserhöhung. Daher mein Tipp: Versuche bei einer Gehaltserhöhung deinen Lebensstandard auf dem Level zu halten oder nur gering zu erhöhen. Die Differenz zu deinem alten Einkommen hast du dann übrig und du kannst diese Geld sparen.


Uwe Glinka & Kurt Meier

Experten-Spartipp #21: Das günstigste Produkt ist nicht immer leicht zu finden. Mal ist der Grundpreis für einen Liter angegeben, mal für einen halben oder mal für 500 Gramm. Auch gibt es gibt es bei gleichen Preisen und optisch gleicher Verpackung unterschiedliche Inhaltsmengen. Immer den Grundpreis auf eine gemeinsame Bezugsgröße bringen und anschließend die Preise miteinander vergleichen.


Uwe Glinka & Kurt Meier (diesparratgeber.de)

Dr. Jürgen Nawatzki

Experten-Spartipp #22: Auf die Rendite einer Geldanlage hast du meist keinen Einfluss, aber auf deren Kosten. Denn wenn du darauf achtest, eine Geldanlage mit niedrigen Kosten auszuwählen – wie zum Beispiel einen Aktien-ETF – dann hat das einen positiven Einfluss auf deine Nettorendite. Und über den Zinseszinseffekt kann auch sogenanntes Kleinvieh über die Jahre eine Menge Mist machen.


Dr. Jürgen Nawatzki (etf-blog.com)

Zusammenfassung, wie erfolgreiches Geld sparen funktioniert

Geld sparen bedeutet also nicht auf einen ultimativen Tipp zu setzen, sondern mehr sein Geld sinnvoll zusammenzuhalten.

Das funktioniert am besten, mit einem soliden finanziellem Fundament.

  1. 1
    Die Motivation hinter deinem Sparvorhaben kennen.
  2. 2
    Klare Ordnung und Überblick über deine Geldflüsse zu haben
  3. 3
    Ein System, dass die den Rück freihält.
  4. 4
    (Langfristig) eine Anlagestrategie, die dein Vermögen wachsen lässt.

Willst du tieferes Grundwissen und weitere Tipps um dein Geld noch besser zusammenzuhalten, dann hol dir meinen kostenlosen Crashkurs:


Interesse an effektiven Strategien dein Geld besser zusammen zu halten?
Dann komm in meinen Newsletter:

Ich hoffe der Artikel hat dir gefallen.

Falls ja, empfehle diesen gerne weiter:

Beste Grüße,
Dein Per

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10 Kommentare

  • Vielen Dank für diese tollen Tipps. Da ist mit Sicherheit für Jeden etwas dabei.
    Ich beschäftige mich schon lange damit, Geld einzusparen und sinnvoll zu sparen. Und ich habe auch noch ein paar Tipps gefunden, die ich mal ausprobieren will.

    Herzliche Grüße
    Barbara

  • Auto abschaffen und zu Fuß, Fahrrad oder ÖV ist wohl die beste Möglichkeit zu sparen 😉 Klappt allerdings nicht, wenn man auf dem Dorf wohnt.

  • Christian

    Hallo zusammen!

    Mein Tipp (zumindest für alle Männer mit kurzen Haaren): Haare selber mit einem Haarschneider rasieren. Es hat mal jemand überschlagen, dass man so im Laufe des Lebens rund 10.000 bis 20.000 Euro (je nachdem wie oft man zum Friseur gehen würde), sparen kann.

    Seit ich das gelesen habe, genieße ich jeden Haarschnitt mit meiner fast 10 Jahre alten Haarschneidemaschine doppelt. 😉

  • Hi Per,
    das sind wirklich eine Menge guter Tipps, die einem helfen, sein Geldzusammenzuhalten. Meine Erfahrung ist auch, dass – je älter man wird – Konsum immer unwichtiger wird, weil man einfach vieles schon hat. Und darüber hinaus villeicht gelernt hat, dass Konsum nicht glücklich macht. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.

    Viele Grüße

    Jürgen

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