Weniger Geld ausgeben – Der einzig wahre Weg!

Ein Vorsatz der oft scheitert:

"Ab jetzt gebe ich weniger Geld aus."

  • Warum klappt es meistens doch nicht?
  • Was hält uns davon ab, konsequent dran zubleiben?
  • Was sind die häufigsten Fehler?
  • Und wie schafft man es WIRKLICH nachhaltig und konstant weniger auszugeben?

Darum geht es in diesem Artikel!

Lies diesen Text nicht, wenn du nur kurzfristig ein paar Euro einsparen möchtest, sondern wenn du vor hast dein Geld langfristig und nachhaltig zusammen zu halten.

Per Schippl, geldverstehen.de

So ergeht es den meisten Menschen

Hast du dir schon mal vorgenommen weniger Geld auszugeben?

Und warst du schneller wieder in der alte Bahn zurück, als dir lieb ist?

Dann geht es dir wie den meisten Menschen, die bei mir landen...

Eine Beispiel-Anfrage, wie ich sie als Finanzcoach häufig bekomme:

Sobald mal mehr Geld da ist, wird es sofort ausgegeben für gewisse Wünsche, die plötzlich mit dem Geld auftauchen, obwohl man vorher wunschlos glücklich war. Ich verfalle dann regelrecht in einen Kaufrausch. 

Ich recherchiere vor größeren Beschaffungen immer nach dem günstigsten aber auch qualitativ guten Produkt. Trotzdem ist das alles sehr impulsiv gehandelt.

Ich wollte schon monatlich 10% zur Seite legen, aber dann kam immer was und schwub war der Monat rum und das Geld auch.

Vor dieser Herausforderung stehen extrem viele Menschen...

Und zwar unabhängig von der Einkommenshöhe oder dem Bildungsgrad...

Drei Fehler beim Vorhaben "weniger Ausgeben"

Die Menschen, die zu mir kommen, haben meistens schon viel versucht...

Was sind die häufigsten Fehler, die gemacht werden?

Fehler 1: Auf Spartipps hoffen

Wonach schauen wir wenn wir uns vornehmen weniger auszugeben? Spartipps.

Da draußen gibt es zahllose Spartipps.

Einige davon klingen vielversprechend.

Aber mal ehrlich, die meisten bringen uns nicht wirklich weiter.

Warum?

Sie kratzen nur an der Oberfläche. 

Wenn das nötige Fundament fehlt, gibt es keinen fruchtbaren Boden und kein Spartipp der Welt bringt dich (langfristig) voran.

Fehler 2: Hau-Ruck-Aktionen

Ich nenne diesen Ansatz auch "die Wochenend-Aktion".

Meint:

Sich einmal hinsetzen. Alles aufschreiben. Die Ausgaben zusammenzustreichen. Und hoffen, dass alle Probleme gelöst sind.

Erfolgschancen? 0,0X %.

Seine Finanzen und Ausgaben in Ordnung zu bringen ist keine Hau-Ruck-Aktion!

Dein Kontostand spiegelt ein jahrelanges(!) Verhalten wieder, welches sich nicht in einer einzelnen Aktion korrigieren lässt.

Fehler 3: Strenger Verzicht

Der absolute Klassiker!

Fast jeder hat es schon mal versucht.

"Ich will weniger Geld ausgeben, also muss ich mich einschränken."

Der Ansatz: Verzicht und Disziplin.

Ich nenne es: Eine finanzielle Crashdiät.

Gnadenloser Verzicht ist keine Grundlage, um langfristig dein Geld zusammen zu halten.

Gnadenloser Verzicht ist keine Grundlage, um langfristig dein Geld zusammen zu halten.

Die Idee ist zwar nahe liegend, funktioniert aber meiner Erfahrung nach so gut wie nie (jedenfalls langfristig).

Denn früher oder später fällt man in seine alten Muster zurück.

Beim Thema Abnehmen spricht man hierbei vom Jojo-Effekt. 

Darum scheitern die meisten Spar-Vorhaben kläglich

Zusammengefasst: Die meisten "weniger-Ausgeben-Vorhaben" scheitern, weil:

A) Sie nur aus kurzfristigen Aktionen bestehen.

B) Sie auf strengen Verzicht setzen.

Das ist grundsätzlich der falsche Ansatz!

Teste dich doch mal selbst...

Prüf doch mal den Gedanken:

Gebe ich gerne Geld aus? 

Wahrscheinlich schon.

Das ist normal. Wir alle geben gerne Geld aus. Geld ausgeben ist etwas Schönes, Angenehmes.

Geld ausgeben fällt uns in der Regel leichter, als es zu behalten.

Geld ausgeben fällt uns in der Regel leichter, als es zu behalten.

Jetzt stell dir vor, jemand würde es dir komplett verbieten...

... wie fühlt sich das an?

Nicht so toll, oder?

Ein Psycho-Trick der dein Vorhaben blockiert

Schauen wir uns an, wie unser Gehirn funktioniert...

Wenn wir uns vornehmen etwas NICHT zu machen, scheint unser Gehirn das "nicht" zu ignorieren.

Es macht daraus sowas, wie:

"Weniger Geld ausgeben" = "Geld ausgeben"

"Keine Schokolade mehr" = "Schokolade"

Rosa Elefant

Weniger Geld ausgeben ist  genauso schwer, wie NICHT an den rosa Elefanten zu denken.

Bedeutet:

Plötzlich drehen sich die Gedanken nur noch um die Sache. Die Sache, die wir eigentlich vermeiden möchten.

Das macht die Sache EXTREM anstregend. Und Spaß und Lebensfreude bleiben komplett auf der Strecke.

Und das holt einen früher oder später ein...

Du MUSST es dir leicht machen!

Was wir verstehen müssen ist, dass wir uns eigentlich gar nicht einschränken wollen.

Mit dem Vorhaben handeln wir also unbewusst "gegen uns selbst".

Das funktioniert nicht!

Unser Gehirn (oder Unterbewusstsein) liebt Gewohnheiten und Routinen. Es will im Grunde am liebsten immer so weitermachen wie bisher...

Nehmen wir an, du hast bisher dein Geld eher komplett ausgegeben. Dann wird sich dein Gehirn zwangsläufig dagegen wehren, weniger auszugeben.

Es hält dich in der Bahn.

Warum ist es so schwer, aus unseren Gewohnheit auszubrechen?

 Die wichtigste Aufgabe deines Gehirns ist es, dafür zu sorgen, dass du überlebst. Da das bisher geklappt hat, gibt es keinen Grund für Veränderungen. Gehirn-Logik: "Veränderung = Gefahr." Jegliches Ausbrechen aus Gewohnheiten birgt (aus Sicht unseres Gehirns) ein Risiko.

Und genau das macht ein solches Vorhaben doppelt schwer. Deswegen landet man, trotz vieler Bemühungen, immer wieder beim selben Ergebnis.

Deswegen brauchen wir auch einen Weg, den wir auch langfristig durchhalten. Einen, der uns leichter von der Hand geht.

Der wahre Schlüssel um weniger auszugeben

Zusammengefasst:

Kein toller Spar Tipp, keine Hauruck-Aktion, kein Kraftakt wird langfristig helfen weniger Geld auszugeben. 

Man könnte auch sagen:

Größtenteils sind deine Gewohnheiten verantwortlich für deinen Kontostand.

Um finanziell jetzt besser dazustehen, musst du also deine Gewohnheiten ändern.

Aber wie schafft man das, besonders dann, wenn man sie schon jahrelang gelebt hat...?

Mit der Salami-Taktik zum Erfolg

Kennst du den Witz...

"Wie isst man einen Elefanten?"

Antwort: Stück für Stück! 😄

Die "Salami-Taktik".

Die Salami-Taktik

Die Salami-Taktik ist laut wikipedia "die Vorgehensweise, größere Ziele durch kleine Schritte zu erreichen."

Klingt logisch, oder?

Genauso ist es auch mit neuen Gewohnheiten.

Man kreiert sie nicht über Nacht, sowas geht NUR Schritt für Schritt.

Aber genau das ist leider die Krux an der Sache!

Für die meisten bringt der Alltag ziemlich viel Abwechslung und "Chaos" mit sich.

Die meisten Vorhaben gehen schlichtweg im Alltag unter...

Was 90 % der Menschen "einfach nur" fehlt...

Wenn es dir aktuell schwer fällt weniger Geld auszugeben, dann habe ich eine Vermutung:

Dir fehlt ein einfaches, klares System.

Eine Strategie.

Im Hinterkopf die Idee zu haben "weniger Ausgeben" zu wollen, nützt dir nichts, wenn du von deinen Routinen und Gewohnheiten geleitet bist...

Es ist nicht klar genug, was konkret zu tun ist.

Den meisten Menschen fehlt einfach nur ein konkreter Plan.

Das ist der simple Grund, warum viele bei Weitem nicht so gut dastehen, wie sie es könnten.

Aus meinem Coaching...

Was hier so banal und logisch klingt, ist die Erfahrung aus hunderten Coaching Sessions mit meinen Teilnehmern. Den meisten fehlt ein Finanzplan, an den sie sich "einfach" halten können.

Ein MASTERPLAN um langfristig weniger Geld auszugeben

Rückmeldung einer Coaching-Teilnehmerin:

"Danke für allen Input. 🙂 Ich bin zum ersten Mal in meinem Leben komplett Relaxt was die Finanzen angeht. Dank deinem System."

Ja das ist es!

Wer finanziell gut aufgestellt sein will braucht ein System.

Niemand wird zufällig finanziell erfolgreich. Wir brauchen eine klare Strategie.

Oder wie ich es nenne einen "Masterplan".


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Warum lernt man das eigentlich nicht in der Schule? Ein System, an das wir uns halten können, das uns den Rücken freihält und dafür sorgt, dass wir unsere finanziellen Ziele erreichen?

Egal, machen wir es konkret...

Was beinhaltet ein sinnvoller Finanz-Masterplan?

1. Auf wahre Schwachstellen konzentrieren

Grundlegend geht es darum, deine wahre Schwachstellen zu finden, die Ausgaben zu finden, die du selber als unnötig bzw. unverhältnismäßig erkennst.

Alles andere funktioniert nicht!

Wer sich den Spielraum für wichtige Wünsche und Bedürfnisse nimmt, der hält so ein Vorhaben nicht lange durch.

Für wichtige Wünsche und Bedürfnisse muss der nötige Spielraum bleiben.

Für wichtige Wünsche und Bedürfnisse muss der nötige Spielraum bleiben.

In der Regel ist unser Alltag von Hektik und Stress geprägt. 

Die Erfahrung zeigt es, dass es überhaupt keinen Sinn macht, hier zu in die Bewertung einzusteigen.

Was nötige und was unnötige Ausgaben sind, erkennen wir erst, wenn wir LANGFRISTIG unsere Gewohnheiten beobachten.

Daher sollte zuerst auch nur hier der Fokus liegen: Beim Beobachten.

Aus meinem Coaching...

Als Finanzcoach ist es nie mein Job die Ausgaben meiner Klienten zu analysieren, bzw. zu bewerten. Es geht immer nur darum, dafür zu sorgen, dass jeder selber seine wahren persönlichen Schwachstellen enttarnt.

2. Einen klaren Maßstab haben

Woran erkennt man, das man auf dem richtigen Weg ist?

Hier das nächste Problem...

Weniger Ausgeben wollen ist sehr wage. Wann sehe ich denn, das ich es tue? Ausgaben neigen sowieso dazu sehr zu schwanken...

Deswegen braucht man etwas konkreteres!

Einen Maßstab der zeigt, ob die Maßnahmen, die man ergreift auch zum Erfolg führen....

Fehlt den meisten Menschen!

Aus meinem Leben...

Als Fußballer habe ich mein Leben lang vernachlässigt Dehn- und Stretching-Übungen zu machen. Es war mir zu mühselig und zu anstrengend, ich konnte mich nie dazu aufraffen. 


Um etwas gegen meine Ungelenkigkeit zu tun, habe ich mir eine Mobility-App fürs Smartphone geholt.


Dort musste ich als erstes einen kurzen Beweglichkeits-Test machen. Mein Ergebnis von 22% war wirklich erschreckend... 😉

Aber egal. Es hat etwas mit mir gemacht. Ich hatte plötzlich einen Maßstab. Mein Ziel war jetzt konkret und nicht mehr so unkonkret wie "Beweglicher werden".


Seit dem mache ich auch meine Übungen...

Daher solltest du unbedingt Messbarkeit in deine Finanzen bringen!

Das ist das Erste, was ich mit meinen Coaching-Teilnehmern mache. Eine Bilanz auf monatlicher Basis zu erarbeiten, die uns glasklar die Tendenz aufzeigt (den Weg dahin lernst du in meinen Programmen ausführlich).

Erfahrungsgemäß passiert etwas "Magisches", sobald man so einen Maßstab hat: Es baut sich eine positive Motivation auf und man fängt an sich unbedingt verbessern zu wollen (und schon beginnt eine Aufwärtsspirale)!

3. Struktur und Ordnung

Kurze Frage:

Hast du schon einmal in einer nicht aufgeräumten Küche gestanden?

Wie viel Lust hattest du, darin zu kochen?

Ich vermute mal gar keine!

Genauso verhält es sich mit Finanzen.

Wer ein riesen Chaos in seinen Finanzen hat, der bremst sich damit komplett aus.

Keiner hat Lust in einer dreckigen Küche zu kochen. Chaos ist der größte Feind deiner Finanzen.

Keiner hat Lust in einer dreckigen Küche zu kochen. Chaos ist der größte Feind deiner Finanzen.


Wenn alle Geldflüsse (Einnahmen, Fixkosten, regelmäßige Ausgaben...) quer durcheinander laufen, wird es doppelt und dreifach schwer, Geld zusammen zu halten.

Finanzen brauchen Ordnung!

Dafür brauchst du ein einfaches, klares System um immer den Überblick zu haben.


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Zusammenfassung: Weniger Geld ausgeben - so klappt's!

Zusammenfassung:

  • Der Weg "mit dem Kopf durch die Wand" ist keine Lösung. Finanziell erfolgreich wird man nicht über Nacht.
  • Anstatt nach Fehlern zu suchen, solltest du besser deine grundlegenden Prioritäten hinterfragen.
  • Dein Kontostand ist nur ein Spiegel deiner bisherigen Geld-Gewohnheiten.
  • Du brauchst einen klaren und durchdachten Finanzplan, an den du dich halten kannst!

Wir Menschen neigen generell dazu emotional und kurzfristig zu handeln. Wer finanziell erfolgreich sein möchte, der braucht einen nüchternen und langfristigen Plan.

Ein weise Mann hat einmal gesagt:

"Dick wird man nicht zwischen Weihnachten und Neujahr, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten."

In diesem Sinne...

3 konkrete Schritte, mit denen du direkt loslegen kannst

1. Komm in meinen Newsletter.

2. Kauf mein Buch.

3. ...

Spaß bei Seite. 😄

Also - drei Punkte mit denen du jetzt sofort beginnen kannst:

  1. Fang an deine Ausgaben zu beobachten. Mehr dazu in meinem Artikel Haushaltsbuch führen.
  2. Mach dir eine Liste mit den Dingen, auf die du auf keinen Fall verzichten möchtest.
  3. Überlege dir, welche Priorität die Idee von "Geld behalten" bisher für dich hatte und welche diese in Zukunft bekommen sollte.

Für mehr Inspiration komm gerne in meinen Newsletter:


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